12 Sätze, die nach dem Jahr 2000 Geborene nicht verstehen

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Jede Generation hat ihren Zeitgeist. Ihre Sprache, ihre Entwicklungen, ihre gesellschaftlichen Themen. Über Jahrhunderte waren die Menschen stets mit neuen Entwicklungen konfrontiert, alles war und ist stets im Wandel. Doch so rasant, wie sich ab den 2000er Jahren der (technische) Fortschritt seinen Weg gebahnt hat, dürfte es in keiner Generation zuvor zugegangen sein.

Und so ist es nur normal, dass etliche Gepflogenheiten, Dinge, Produkte und Gegenstände, die bis dato zum Alltag gehörten, ab den 2000er Jahren für immer verschwanden. Und bei Leuten, die nach diesem Zeitraum geboren sind, kein Thema mehr sind. Und da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, denkt er im Laufe der Zeit – logischerweise – oftmals gar nicht mehr daran, wie die Dinge früher liefen.

Nach 2000 Geborene können mit Telefon, Modem & Co. kaum mehr was anfangen

Womit man sich rumschlug, was Alltag war und welche Umstände man in gewissen Lebenssituationen hatte (die man aber damals zumeist gar nicht als Umstände ansah…). Erinnert wird man an diesen Zeiten meist dann, wenn der Nachwuchs absurde Fragen stellt („Was ist das da?“ – mit Fingerzeig auf eine Telefonzelle), in den Medien Filme oder Dokumentationen von früher laufen oder man sich im Freundeskreis über die Vergangenheit austauscht.

Dann wird einem klar, WIE VIEL sich tatsächlich geändert hat und mit welchem Tempo wir alle (und die Ex-DDR-Bürger ganz besonders) vom „Ferngespräch anmelden“ bis hin zur täglichen Scrollerei am Smartphone gewechselt sind.

Umso schöner ist es, wenn in den sozialen Medien die Erinnerung an diese alten Zeiten immer mal wieder aktiv wachgehalten wird. Oftmals geschieht das mit lustigen Aufrufen, in denen die User animiert werden, Sätze zu übermitteln, mit denen „ab-da-und-da“-Geborene nichts anfangen können. So auch dieser Tage wieder auf Twitter, als ein User die digitale Runde bat, doch mal Sätze an ihn zu twittern, die für ab dem Jahr 2000 Geborene „Böhmische Dörfer“ sind.

Die Resonanz war überwältigend!

12 Sätze, die für Nostalgie-Feeling sorgen

Stellvertretend für die vielen Antworten, nachfolgend zwölf entsprechende Sätze, die den einen oder anderen garantiert zum Schmunzeln und im Nu gedanklich in alte Zeiten zurück bringen.

Los gehts:

  •  „„Ich habe mir die Finger wund gewählt“ Verzweifelte Versuche, jemanden anzurufen. Mit einem Telefon, das mit einem Kabel mit einer Wand verbunden war und eine Wählscheibe hatte. Eine Wahlwiederholungstaste und Speicher für Telefonnummern wären noch nicht erfunden(…)“ – User Matthias Richter
  • „Auch: das Einwahlgeräusch eines Modems… bzw: „Nicht so lange ins Internet, das ist so teuer“ / „Mach das Internet aus, ich muss telefonieren“(…)“ – Userin Bella W-Punkt
  • „Entschuldigung, wissen Sie, wo hier die nächste Telefonzelle ist?“ – User eiverbibsch
  • „Kannst du mal bitte aufstehen und umschalten auf’s zweite Programm..“ – User OldBoy
  • „Drück bitte den Knopf an der Beifahrerseite runter, wenn du aussteigst.“ – User inib
  • „Das Laufwerk erkennt die Floppy-Disk nicht mehr? Musst du die Diskette mal rausnehmen und den metallenen Aufsatz hin und her schieben, dann müsste es eigentlich gehen.“ – User Josef G. Blatter
  • „Mein Walkman hat das Tape gefressen, hast du nen Bleistift für mich?“ – User Engel Der
  • „“Du hast den Falkplan schon wieder verfaltet.“ „Gib mir mal den Shell-Atlas.““ – User boomerbitch
  • „“Sie baden gerade Ihre Hände darin““ – User Rolf G.
  • „Das waren die letzten ZDF heute Nachrichten, es ist jetzt 0 Uhr 20 und wir wünschen ihnen eine gute Nacht“  Sendeschluss und Testbild.(…)“ – User Mareko
  • „Samstags vorm Radio, Kassettenrekorder auf den Knien, das Lieblingslief läuft: Dadiiidadaaadadiiiidaaaa Wir unterbrechen für eine wichtige Verkehrsm…. OCH NÖÖÖ, JETZT SCHWALLT DER SCHON WIEDER DAZWISCHEN(…) – User Ohoh2
  • „Hast du den Film auch zurück gespult vor der Rückgabe?“ – User Lars Butnotleast

Eine herrlich-nostalgische Rückschau, bei dem der geneigte (DDR)Bürger schnell in eine melancholische Stimmung kommt. Aber: Zumindest, was das technische Gedöns angeht, ist man dann doch eher NICHT geneigt, das „Früher-war-alles-besser“-Lied anzustimmen.

Oder?

Recherche-Nachweis: Twitter-Account istmarcff, 4. Mai 2022

Bildnachweis (Symbolfoto): picture alliance/dpa | Axel Heimken
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Michael
Michael
20 Tage zuvor

Die Sätze sind aber deutlich älter als 2000!
Tastentelefon mit Wahlwiederholung und Nummernspeicher gab es schon Ende der 1980er. Da gab es auch die ersten „schnurlosen“ Telefone.
Fernseher mit Fernbedienung gab es schon Ende der 1970er.
Zentralverriegelung im Auto auch.

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