BAP-Sänger arrogant: Bashing gegen Trump-Wähler & Berlin-Demo, Beifall für #ichbinhier & FFF

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Niedecken

Niedecken entwickelt sich mehr und mehr zur Systemtrompete

Satte Musiker, für die der Rubel rollt, können schon mal die Bodenhaftung verlieren. Sowas passiert ganz oft und man kann es tagtäglich anhand weltweiter Schlagzeilen aus der Promi-Welt verfolgen. Wo der eine VIP seine Fans beleidigt und die andere Promi-Diva schon mal das ganze Hotel, in dem sie nächtigen soll, umgestalten lässt, machen wieder andere mit völliger Unkenntnis vom Leben nichtprominenter Menschen Schlagzeilen. Hierzulande gehört der BAP-Musiker Wolfgang Niedecken zu solchen Künstlern. Vor aller Augen entwickelt sich der Frontmann der Kölner Band seit einiger Zeit zur Systemtrompete.

BAP-Sänger basht gegen Trump-Wähler und Berlin-Demonstranten

Während sein Fokus seit Merkels selbstherrlichem „Grenzen-auf“-Akt eher nur auf Leuten lag, die politisch rechts stehen (und die er einfach mal blockt), hat er jetzt eine neue Zielgruppe ausgemacht, gegen die er verbal auf unerträgliche und erschütternd dumme Weise austeilt.

Wie unschwer zu erraten ist, geht es Niedecken derzeit um Menschen, die hierzulande die Maßnahmen gegen Corona in Frage stellen und dies auch öffentlich demonstrieren. Bekanntlich hat man diese Akteure sowohl politisch als auch medial in vielen Redaktionen auch gleich mal mit in`s „Nazi-Schubfach“ getan und zieht in abgehobener und hetzerischer Weise nahezu rund um die Uhr über sie her.

Systemtrompete Niedecken macht hier in Sachen Hetzen leider keine Ausnahme.

So teilte der im bunten Köln lebende BAP-Sänger dieser Tage im linken Blatt TAZ ziemlich aus. Auf taz.de konnte man diese schwer erträglichen Ergüsse nachlesen. Zuerst legte Niedecken in Richtung der Anti-Corona-Demonstranten los, der Hintergrund war die große Demonstration in Berlin am 29. August 2020, die der ehemalige SED-Mann Andreas Geisel – heute Innensenator in Berlin – verbieten lassen wollte.

Zitat:

„Diese selbst ernannten „Querdenker“ sind Scheinriesen. Die Friedensbewegung Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger, das war eine Bewegung. Heute kommen Leute zusammen, die sich aus sehr unterschiedlichen Gründen nicht verstanden und gehört fühlen. Die können einem ja teilweise leidtun. Wenn jemand mit einer Regenbogenflagge fünf Meter entfernt von einer geschwenkten Reichskriegsflagge durch Berlin marschiert, fragt man sich: Merken die eigentlich gar nichts?(…)“

Tja, offenbar merkt Herr Niedecken gar nichts mehr! Denn dass in Berlin Leute jedweder Couleur gegen die immer dreister werdenden Maßnahmen der Bundesregierung in Sachen Corona auf die Straßen gegangen sind, ist ja die real gewordene Vielfalt, die in Niedeckens Heimat-„Shithole“ permanent beschworen und gefordert wird. Rechte, Linke, Esoteriker, Leute von der LGBT-Fraktion, Yogis, Familien & Co.: Sie alle haben sich zu der inzwischen berühmten Demonstration in Berlin auf den Weg gemacht.

Niedecken in einer Front mit Politik und Relotius-Heer

Dass nicht nur Niedecken solche ihr Grundrecht auf Demonstration wahrnehmenden Menschen mit ekelhafter Hetze überzieht, ist nichts Neues, denn er reiht sich ein in das schmierige Relotius-Heer einstiger Journalisten, das in den letzten Jahren zur Fantruppe der Bundesregierung verkommen ist. Und neben politkritischen Menschen hierzulande auch Bürger in Amerika im Hetz-Dauer-Fokus hat, Stichwort: Trump.

In den Alt-Medien dürfte es wohl keinen einzigen „Journalisten“ geben, der Trump etwas Positives abgewinnen kann. Man macht es sich im linken Parallel-Universum gemütlich und basht gefühlt rund um die Uhr gegen Amerikaner, die Trump zum Präsidenten gewählt haben und ihn aller Wahrscheinlichkeit nach auch 2020 wieder wählen werden.

Auch hier klinkt sich der offenbar nicht in Demokratie-Kenntnissen stehende Niedecken ein und entblösst die fiese Fratze abgehobener Prominenter gegenüber dem Otto-Normalo-Bürger.

Zitat Niedecken im oben erwähnten taz-de.-Artikel zum Thema Trump:

„(…)„Ich habe gehofft, es wäre nur ein Sozialexperiment, das irgendwann aufgelöst wird.“ Es war aber leider kein Sozialexperiment.(…).

Und weiter:

„(…)Ich würde sagen: Die Leute, die Trump dort gewählt haben, sind sehr einfache Leute, die sich die Niedertracht, mit der jemand wie Trump agiert, gar nicht vorstellen können. Die haben sich verarschen lassen.(…)“

Hier zeigt sich nicht nur eine unverhohlene Arroganz gegenüber einfachen Bürgern, sondern auch eine tiefe Unkenntnis Niedeckens über die Vorgänge in den USA. Denn es ist schlichtweg nicht wahr, dass Trump-Wähler komplett dem Lager der „einfachen Leute“ (was immer Millionär Niedecken darunter versteht) zugeordnet werden können.

Niedecken scheint Faktenlage zu verkennen

Auch sehr, sehr viele wohlhabende US-Bürger wählten Donald Trump, was vor einiger Zeit sogar die völlig nach links gedriftete SÜDDEUTSCHE ZEITUNG konstatieren musste, Zitat aus einem Artikel vom 18. Mai 2016 in dieser Zeitung:

„(…)Auch zur finanziellen Situation der Trump-Anhänger hat Nate Silver interessante Zahlen zusammengetragen. Demnach verfügen sie über ein mittleres Jahreshaushaltseinkommen von etwa 72 000 Dollar. Das liegt deutlich über dem Wert, den ein Haushalt landesweit zur Verfügung hat, nämlich 56 000 Dollar. Die Anhänger der demokratischen Bewerber Hillary Clinton und Bernie Sanders liegen bei etwa 61 000 Dollar.(…)“

Offenbar lebt Niedecken in seiner kunterbunten Blase, die seit einiger Zeit zudem eine Art Fanbase für Merkel und Konsorten darstellt und der Realität völlig entrückt ist.

Und natürlich hat der BAP-Sänger mit der anderen Seite, die in Politik und Medien permanent mit dem Etikett der „Guten“ versehen wird, keine Probleme und nur warme Worte übrig. Das verwundert allerdings nicht bei jemandem, der häufig in der Nähe deutscher Altpolitiker gesehen wird und eben mal mit Frau und Töchtern beim Sommerfest des Bundespräsidenten feiert.

So lobt er auf taz.de ausgerechnet die #ichbinhier-Leute, die mit Vorliebe Diskussionen politkritischer User aus Deutschland in den sozialen Medien mit abstrusen und auch absurden Argumenten torpedieren.

#ichbinhier leistete Schützenhilfe auf Facebookseite von BAP

Niedecken dazu im Zusammenhang mit einem Shitstorm, der ihn zum Thema Corona-Demonstranten (die er u. a. als „Aluhüte“ bezeichnete):

„(…)Die Facebook-Gruppe #ichbinhier hat uns dann Gott sei Dank geholfen.(…)“

Dass eine #ichbinhier-Person ihren Schlachtruf vom Digitalen auf die Straße bringen und zur Hilfe eilen konnte, als die „Partyszene“ in Stuttgart brutal frei drehte oder der Feuerwehrmann in Augsburg auf offener Straße von Ausländern totgeschlagen wurde, ist indes nicht bekannt. Solche Menschen – die BAP-Systemtrompete inklusive – scheinen die alltägliche Refugee-Gewalt an Deutschen komplett auszublenden.

Lieber widmet man sich Scheinproblemen. Dem Klimawandel zum Beispiel. Einige Gören, die Freitags die Schule schwänzen und mit dem links orchestrierten Fridays for Future-Strom schwimmen, gehen ja bekanntlich davon aus, dass wir in Bälde schon vor lauter Hitzegraden verbrennen. Auch Niedecken scheint von dieser bizarren Sorge erfasst, denn zu diesen Leuten befragt, tut er folgendes kund:

„(…)Wir sind mit der ganzen Familie auf der Kölner Demonstration mitgegangen. Ich habe eine große Sympathie für diese Bewegung.(…)“.

Man sieht einmal mehr: Bei den Mainstream-Künstlern ist alles beim Alten. Wer hier keine IS-Terroristen, Asyl-Grabscher oder Gewalt-Refugees haben oder „Flüchtlinge“ neu aufnehmen möchte, der ist ein bestenfalls ein Rechter oder schlimmstenfalls ein Nazi, wer die Corona-Maßnahmen der Regierung kritisiert, ein „Aluhut“ und wer es sich wagt, die herbeigefaselte Gefahr in Sachen Klima als absurd hinzustellen, eben ein Klimaleugner.

Deutsche Promis fördern Realitätsferne der Altparteien

Dass die deutsche Regierung sich diesem Irrsinn mit Hingabe widmen und auf althergebrachten Werte, die öffentliche Sicherheit und die Meinung großer Teile des Volkes pfeifen kann, ist auch durch Leute wie Niedecken möglich. Sie befinden sich in „guter“ Gesellschaft von Leuten wie Böhmermann, Caroline Kebekus oder Igor Levit. Alles Prominente, die Andersdenkende verachten und sie mit Hetze überziehen.

Interessant wird es allerdings, wenn der Wind sich mal dreht, wonach es ja derzeit aussieht. Es bleibt abzuwarten, wie weit diese (dann einstigen) Systemtrompeten ihren Mund dann noch hetzerisch aufreißen können!

Recherchenachweis: taz.de, sueddeutsche.de

Bildnachweis: picture alliance/dpa | Oliver Berg

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