Familienausflug in bewegten Zeiten – Die Mystik im Nirgendwo

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See mit Bäumen

Stille Plätze sollten in diesen Tagen ein gefragtes Ausflugsziel sein.

Coronakrise und kein Ende. Die Lage spitzt sich täglich zu, in einigen Regionen Deutschlands gibt es bereits  Ausgangssperren. Für all jene, deren Ortschaft oder Stadt (noch) nicht von einer solchen Sperre betroffen ist, bietet es sich in diesen Tagen an, für die Frischluftzufuhr ein paar Meter oder Kilometer zu fahren und eher Wälder, Heide und Flur aufzusuchen, als Spielplätze und Cafés.

Das versteht sich eigentlich von selbst, allerdings denken längst nicht alle Deutschen so. Ein Blick in die sozialen Netzwerke genügt, um einen Überblick über das Treiben der Unvernünftigen zu bekommen.

Familienausflug ja, aber nicht auf den Spielplatz!

Dem sollte man sich vollständig entziehen und tatsächlich die Anordnungen befolgen, die „von oben“ und von Gesundheits- bzw. Virenexperten ausgegeben wurden. Heißt: Abstand halten. Und außerhalb der eigenen Familie mal keine Leute treffen. Nicht auf Spielplätze gehen. Einerseits, weil auch dort das Ansteckungsrisiko lauern könnte, wenn andere Familien dort sind und andererseits, weil an den Spielgeräten das Virus vielleicht ja schon präsent sein kann.

Familien mit (kleinen) Kindern sind deshalb gut beraten, wenn sie sich in diesen Tagen an verschwiegene Plätze in der Natur begeben. An einen stillen Waldsee, ein abgelegenes Wäldchen, einen sogenannten „Lost Place“ (wenn er zugänglich und nicht gefährlich ist!) oder einfach nur tief in den Wald.

Feld

Wer ländlich wohnt, hat meist nur ein paar Schritte zu laufen und ist inmitten ruhiger Natur.

Die Nase vorn hat im Corona-Deutschland, wer naturnah oder/und ländlich wohnt. Denn meist ist es vom Dorf nicht weit in die Natur. In dicht besiedelten Gebieten indes läuft man aktuell Gefahr, selbst im nahen Wald oder am nicht weit entfernt gelegenen verschwiegenen See nicht allein zu sein. Das ist klar. Dann ist selbstverständlich Eigeninitiative gefragt und man sollte entweder im Netz recherchieren, was es abseits von gefragten Ausflugszielen für Geheimtipps gibt oder – noch besser! – aufs Geradewohl losfahren.

Einfach mal ins Blaue spazieren!

Und dann einfach mal an einem Waldweg, an dem keine anderen Menschen zu sehen sind, anhalten und ins Blaue spazieren. Oder über Land hinter irgendeinem Dorf, das wirkt wie das Ende der Welt, Halt machen und die Ruhe am Feldrand genießen. Oder von dort eine ausgiebige Wanderung starten. Es gibt so viele Möglichkeiten, auch in diesen Zeiten Frischluft zu tanken und in der Natur fern von anderen Menschen zu sein.

Auf diese Art lassen sich zudem oft mystische und geheimnisvolle Plätze ganz nebenbei aufspüren. Dort ein altes Holzsägewerk, da ein verlassenen Ferienlager fast mitten im Wald oder unverhofft eine riesige Waldlichtung, in die man die herrlichsten Märchen-Szenerien hineininterpretieren kann – so mancher pittoreske Platz in der Natur überrascht mit seiner Ausstrahlung.

Probieren Sie es ruhig aus und entdecken Sie neue, stille Plätze in der Natur. Es gibt sie, sie müssen nur gefunden werden! Wann, wenn nicht jetzt?

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