Fettabsaugung als Alternative zu Sport und gesunder Ernährung?

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Personenwaage

Das Traumgewicht – für jede Person ist es individuell.

Der Anteil der Übergewichtigen in der Bevölkerung wird in Deutschland seit einigen Jahren aufmerksam beobachtet. Experten diskutieren die höheren Kosten, mit welchen sich das Gesundheitssystem auseinandersetzt. Als Folge dieser Entwicklung bieten beispielsweise Krankenkassen vermehrt Bonusprogramme an, dank derer Versicherte sich mit regelmäßigen Besuchen im Fitnessstudio bessere Vertragskonditionen verdienen können. Dabei wird suggeriert, dass sämtlichen Fettpölsterchen mit ausreichend gesunder Ernährung und Sport beizukommen sei. Für viele Betroffene erzählt dieser Teil der Geschichte jedoch nur die halbe Wahrheit, denn trotz Ernährungsumstellung kämpfen sie häufig mit hartnäckigen Fettanlagerungen, die sich jeglichen Bemühungen entgegenstellen. Da wir Menschen unseren Körperfettanteil durch regelmäßige Diäten und Workouts zwar beeinflussen, aber leider nicht punktuell steuern können, bleiben in den meisten Fällen auch nach einer deutlichen Gewichtsabnahme störende Problemzonen bestehen.

Hinzu kommt, dass unsere Fettverteilung auch zu einem guten Teil genetisch bestimmt wird. Deshalb endet die von Übergewichtigen investierte Zeit für Sport und Diäten häufig in Frust und einem mangelnden Selbstbewusstsein.

Fettabsaugung: Weltweite Nummer Eins der Schönheits-OPs

Fettabsaugungen sind die weltweit am häufigsten durchgeführte Schönheitsoperation. Da der Eingriff meist mit nur einer anschließenden Nacht in der behandelnden Klinik verbunden ist, können die Patienten recht flexibel planen und fallen auch im Beruf nicht lange aus. Wie jede Operation am menschlichen Körper sind auch Fettabsaugungen mit potenziellen Risiken verbunden, die es im Vorfeld zu evaluieren gilt. Dazu führen erfahrene Fachärzte für Plastische Chirurgie in der Klinik am Opernplatz in Hannover ein ausführliches Vorgespräch mit den Betroffenen, um den schonendsten Ansatz für ein harmonisches Erscheinungsbild zu ermitteln.

Die Beweggründe für eine OP sind vielfältig

Ein gutes Beispiel für die Sinnhaftigkeit von Fettabsaugungen sind die als Reiterhosen bekannten Ablagerungen, welche sich an Oberschenkeln sowie dem äußeren Gesäßbereich bilden. Diese lassen sich mit herkömmlichen Methoden meist nicht beseitigen. Auch pathologische Befunde wie Lipomatose begünstigen die Bildung von Ansammlungen im Fettgewebe vereinzelter Körperstellen. Auch Männer kämpfen mit dem Phänomen des Männerbusens, der meist durch Übergewicht hervorgerufen und in der Fachsprache Gynäkomastie genannt wird. Solchen Fällen ist mit einer Fettabsaugung, auch als Liposuktion bekannt, jedoch gut beizukommen. Dabei wird mit einer speziellen Kanüle unter der Haut gleichmäßig Fett abgesaugt und im Anschluss ein Kompressionsverband angelegt, der Dellenbildung und Wasserablagerungen in den Folgewochen verhindert. Die Formgebung des Körpers wird dabei angeglichen und harmonisiert, was bei den Patienten nicht nur im übertragenen Sinne eine große Erleichterung verschafft.

Fettabsaugung kein Ersatz für ausgewogene Ernährung und Sport

Bikinifigur, Waschbrettbauch, muskulöse Waden und straffe Oberschenkel – schöne Proportionen und ein gutes Körpergefühl gehen bei den meisten Menschen miteinander einher. Mit einer Fettabsaugung erfüllen sich Patienten den Traum von ihrer Wunschfigur und ausgewogenen Proportionen. Nichtsdestotrotz gilt es zu beachten, dass eine Liposuktion zwar der sichere Weg hin zur Traumfigur, aber keinesfalls eine generelle Alternative zu ausgewogener Ernährung und sportlicher Betätigung darstellen kann. Fettpolster, die im Verlauf der Operation abgesaugt werden, können sich selbstverständlich wieder neu bilden, wenn die Patienten im Nachhinein nicht auch für einen gesünderen Lebensstil Sorge tragen. Das Gewicht kann jedoch bereits mit einer täglichen, 30-minütigen Trainingseinheit gehalten werden und auch kleine Sünden bleiben erlaubt.

Bildnachweis: pixabay.com

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