Fitness draußen vs. Fitness drinnen – Vor- und Nachteile

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Sobald die dunklen und kalten Wintermonate vorüber sind, hat Sport im Freien wieder Konjunktur. Jung und Alt ist bei schönem Wetter an der frischen Luft unterwegs und alle haben Spaß an einem Work-out oder Training in der Natur.

Aber hat das Training oder ein Work-out im Freien wirklich gesundheitliche Vorzüge?

Das Training kann im Studio oder zu Hause bei jeder Witterung stattfinden

Fitnessstudios oder auch Fitnessgeräte im Wohnzimmer haben einen großen Vorteil. Das Fitnesstraining ist bei Schnee, Sturm und Minustemperaturen nahezu zu jeder Tageszeit möglich.

 

Besonders beliebt zum Trainieren in den eigenen vier Wänden sind zum Beispiel:

– Laufbänder

– Ergometer

– Spinningräder

– Rudergeräte

Hochwertige und moderne Fitness- und Cardiogeräte stärken beim Training im Studio oder auch zu Hause das Herz und den Kreislauf. Gleichzeitig wird bei regelmäßigem Training die Leistung gesteigert und die Fettverbrennung angeregt. Der Körper verbrennt Kalorien. Werden die Übungen auf den Sportgeräten vorsichtig und nach einer gewissen Aufwärmphase ausgeführt, sind sie gleichzeitig schonend für Muskeln und Gelenke.

Beim Training im Freien kann der Körper mehr Kalorien verbrennen

Wer im Freien joggt oder Fahrrad fährt, wird bei einem vergleichbaren Work-out schneller schlank als im Studio oder beim Training zu Hause. Der erste Grund ist der Luftwiderstand, der beim Radfahren oder Rennen entsteht. Wer sich gegen den Wind bewegt, muss bis zu 10 Prozent mehr Kraft aufbringen.

Hinzu kommen schwierigere Untergründe sowie Steigungen und Gefälle auf der Strecke. Beim Fitnesstraining im Freien ist es dadurch durchaus möglich, dass der Körper bis zu 30 Prozent mehr Kalorien verbrennt.

Auch die Psyche freut sich, wenn im Freien gejoggt oder geradelt wird. Anders als auf einem Laufband oder auf dem Ergometer kann die Lauf- oder Fahrradrunde abwechslungsreich gestaltet werden. Sonne, Wind, Vogelgezwitscher, aber auch die Begegnung mit Gleichgesinnten wirkt sich positiv aus. Zur ganzen Wahrheit gehört aber, dass das Joggen im Freien auf die Gelenke gehen kann. Es ist daher wichtig, hochwertige Laufschuhe zu tragen.

Im Freien nimmt der Körper bei Anstrengung mehr Sauerstoff auf

Für den Körper spielt die Sauerstoffaufnahme eine besonders wichtige Rolle. Wer in den eigenen vier Wänden oder in einem Fitnessstudio trainiert, wird nicht immer mit frischer Luft versorgt. Im Freien ist dies viel einfacher. Durch die Anstrengung bei Fahrradfahren oder Joggen wird tiefer eingeatmet und die Sauerstoffmenge im Blut erhöht. Der eingeatmete Sauerstoff steigert die Leistung des Gehirns und übernimmt Reparaturarbeiten an den Zellen. Wichtig ist allerdings, dass nicht an einer stark befahrenen Hauptverkehrsstraße zur Rushhour trainiert wird.

Besser ist es, das Training in den Stadtpark oder in den Wald zu verlegen. Viele Städte haben auch ausgewiesene Laufstrecken und Radwege im Grünen.

Beim Fittnesstraining bei Sonnenlicht bildet der Körper Vitamin D

Beim Fitnesstraining im Freien kann der Körper Sonnenlicht tanken. Durch das Sonnenlicht kann der Körper das lebenswichtige Vitamin D bilden. Das Vitamin stärkt die Knochen und wirkt dadurch Osteoporose im Alter vor. Außerdem wird der Körper vor degenerativen Krankheiten wie der Demenz geschützt. Ist der Körper ausreichend mit Vitamin D versorgt, sollen selbst Depressionen weniger auftreten.

Ein Mangel an dem wichtigen Vitamin kann übrigens Allergien oder Asthma auslösen. Auch das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Krankheit zu erkranken, steigt durch einen Mangel.

Bildnachweis: stock.adobe.com / studio romantic

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