Wenn es um die Schönheit der Frauen geht, dann hat so ziemlich jede Frau so ihre eigenen Vorstellungen. Für viele Frauen ist der weibliche Busen der Inbegriff für Weiblichkeit. Auch die Zufriedenheit in der Sexualität wird von vielen Frauen auf den Busen fokussiert. Schon seit etlichen Jahren ist die Brustvergrößerung die beliebteste Schönheitsoperation. Und dies weltweit.

Die „International Society of Aesthetic Plastic Surgery“, kurz ISAPS, belegt, dass sich jedes Jahr gute 1,5 Millionen Frauen unters Messer legen, um ihre Brust vergrößern zu lassen. Nicht zu vergessen ist aber hierbei, dass es sich immer noch um einen schweren chirurgischen Eingriff handelt. 

Woher kommt die Brustvergrößerung überhaupt?

Brustvergrößerungen haben bereits eine Geschichte von über 100 Jahren. 1895 wurde erstmals versucht, in Folge einer schweren Krebserkrankung einer Patientin, die Brust rekonstruktiv wieder operativ herzustellen. Leider scheiterte dieser Versuch damals. Allerdings haben sich die Chirurgen nicht entmutigen lassen, und haben einige weitere Versuche unternommen, um die Brüste der Frauen zu vergrößern oder wiederherzustellen. Allerdings waren diese Experimente nicht ungefährlich.

Schließlich wurden 1961 die ersten Silikonimplantate in Texas entwickelt. Diese wurden dann auch 1962 erfolgreich einer jungen Frau aus Amerika eingesetzt. Glücklicherweise hat sich die Schönheitschirurgie bis heute so rasch und wirkungsvoll weiterentwickelt, dass keine fragwürdigen Experimente mehr durchgeführt werden müssen.

Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, der ist in einer spezialisierten Schönheitsklinik am besten aufgehoben. Beispielsweise kann man Brustvergrößerungen in Dortmund ohne Bedenken durchführen lassen und sich wichtige Informationen im Beratungsgespräch holen. Es ist wichtig, dass sich interessierte Frauen vor der Operation im Klaren darüber sind, was mit ihrem Körper passiert.

Der Körper bekommt eine neue Erscheinung

Normalerweise sind Brustvergrößerungen medizinische nicht notwendig. Frauen können individuell die Größe und Form der Brust bestimmen.

Gründe für eine Brustvergrößerung sind bei allen Frauen unterschiedlich:

  • Unzufriedenheit wegen zu kleiner Brüste
  • Unzufriedenheit wegen deformierten Brüsten
  • Schwangerschaftsbedingter Volumenverlust
  • Volumenverlust wegen Gewichtsreduktion
  • Brustfehlbildung
  • Rekonstruktion nach einer Brustamputation

Nach einer Operation ist es nicht für jede Frau einfach, sich mit dem neuen Erscheinungsbild anzufreunden. Das Gesamtbild bekommt ein komplett neues Auftreten. So ist es um so wichtiger, dass die Beratung keine Fragen offenstehen lässt. Auch ist es schonmal ratsam, dass eine psychologische Unterstützung vor dem Eingriff aufgesucht wird. Geschulte Psychologen wissen genau, worauf es ankommt und können mit gezielten Fragen Frauen auf die Veränderung vorbereiten.

Brustvergrößerung mit oder ohne Implantat

Am häufigsten werden für die Brustvergrößerung Implantate verwendet. Diese Silikonimplantate werden dann durch einen kleinen, kaum sichtbaren Schnitt in der Achselhöhle, unter der Brust oder um den Brustwarzenhof eingesetzt. Dieses Einsetzen kann entweder auf oder unter dem Brustmuskel erfolgen. Implantate eignen sich vor allem für Frauen, die

  • eine nur sehr kleine Brust von Natur aus haben
  • wegen Gewichtsabnahme die Brust „reduziert“ haben
  • durch eine Schwangerschaft an Volumen verloren haben
  • die an einer Brustfehlbildung (Asymmetrie, tubuläre Brust, etc.) leiden

oder

  • die eine Rekonstruktion nach einer Amputation benötigen.

Hier gibt es runde oder anatomische Implantats-Formen. Frauen, die gerne ein gut bestücktes Dekolleté haben möchten, sind mit einem runden Implantat gut versorgt. Anatomische Formen sorgen dafür, dass die Brüste natürlicher aussehen. 

Aber es geht auch anders. Brustvergrößerungen mit Eigenfett nehmen immer mehr an Beliebtheit zu. Der große Vorteil hier ist, dass kein Fremdkörper in den Körper eingesetzt werden muss. Es wird das eigene Fett, welches zuvor an einer anderen Stelle abgesaugt wurde, zur Brustvergrößerung eingespritzt.

Außerdem entstehen hier keinerlei Narben.

Voraussetzung ist hier natürlich, dass die Frau über genügend Körperfett verfügt, welches zur Vergrößerung genutzt werden kann.

Gut abgesichert im Fall der Fälle

Wie bereits mehrfach erwähnt, handelt es sich bei der Brustvergrößerung um einen schweren operativen Eingriff. Es ist notwendig, dass Frauen nach einer OP zur Beobachtung noch einen Tag in der Klinik bleiben. Hier muss dann die Wunde kontrolliert werden, damit im Fall der Fälle schnell gehandelt werden könnte. Das Wohlbefinden der Patientinnen steht an erster Stelle.

Unerwünschte Nebenwirkungen von Schönheitsoperationen können mit erheblichen Mehrkosten verbunden sein. Diese Kosten werden je nachdem nicht von der behandelnden Klinik abgedeckt. Für solche unvorhergesehenen Vorfälle gibt es eine sogenannte Folgekostenversicherung. Diese Folgekostenversicherung kann für etliche Schönheitsoperationen frei ausgewählt werden und ist in verschiedene Kategorien eingeteilt. 

Bei Eingriffen, bei denen es sich um die Gesundheit handelt, sollte nicht an der falschen Ecke gespart werden. Auch „kleinere“ Entscheidungen, wie zum Beispiel das Abschließen einer Folgekostenversicherung, sollte genauer unter die Lupe genommen werden. 

 

Bildnachweise: stock.adobe.com / Victoria und sasint via pixabay.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert