Es ist ein Thema, das medial ein echter Dauerbrenner ist: das Fremdgehen. Die Untreue scheint wie gemacht, um immer wieder neue Mythen und angebliche Studien zu Seitensprung, Affäre und Co. zu verbreiten.

In den letzten Tagen taucht dieses Thema vermehrt im Zusammenhang mit Frauen auf. In Sachen heimlicher Erotik dürften sich Frauen und Männer nicht wirklich was nehmen, beide Geschlechter sind untreu.

Die Männer wohl etwas mehr als die Frauen, einfach deshalb, weil noch immer mehr Männer als Frauen berufstätig sind und so man(n)cher den Job oder/und damit verbundene Dienstreisen nicht nur für öde Vertriebsgespräche oder Marketingkonzeptionen nutzt….!

Mit Zahlen wird das wohl niemals detailliert belegbar sein, einfach deshalb, weil beim Thema Fremdgehen viel gelogen wird – so richtig zugeben mag es keiner.

Und: es sehnt sich auch kaum einer nach der Untreue, was aber wohl vielen Medien und (selbsternannten) Experten ein Dorn im Auge zu sein scheint.

Im Gegenteil: seriöse Studien belegen seit Jahren den Trend in Richtung Vertrauen, Treue und Werte. Auch ist nicht zu erkennen, dass Hochzeiten weniger werden – im Gegenteil: den Bund fürs Leben zu schließen, finden nun mal viele Paare schön.

Leider gefällt das wohl nicht allen, denn wo Werte (wieder) gelebt werden, sind Leute, die medial und öffentlich dagegen aus allen Rohren schießen, freilich nicht weit.

Selbst Menschen, die sich per Job das Etikett „Paarberatung“ anheften, singen ein Hohelied auf die Untreue – das muss man sich mal vorstellen!

In einer Zeit, die so schon stressig genug und von diversen Unsicherheiten geprägt ist und in der wohl die allermeisten Paare sich nach einer Beziehung voller Vertrauen und Treue sehnen, muss es – klar! – wieder Leute geben, die das torpedieren und die Tatsachen partout nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Man kennt das von aktuellen, gesellschaftlichen Debatten…

Und all diese Leute setzen meist noch einen drauf, indem sie ihre fragwürdigen Thesen – leider medial aufs Beste unterstützt – unter die Leute bringen und so tun, als ob das, was sie als Mantra herunter beten, für alle gilt.

Das beste Beispiel hierfür sind die Marketingmenschen der vielen Seitensprungportale: ihre Nutzer mögen viele sein, aber bezogen auf den Durchschnitt der Bevölkerung doch mit Sicherheit nur wenige. Dennoch gelingt es ihnen, mithilfe vieler Redaktionen, die diesen Schwachsinn ungeprüft übernehmen, ihre Sicht der Dinge – in diesem Fall in Sachen Untreue – so darzulegen, als sprächen Sie vom Großteil der Bewohner des Landes.

Das ergibt dann ein verzerrtes Bild – so wie aktuell wieder die überall lancierte Meinung, dass alle Welt fremdgeht.

Da das aber eben die Mehrheit der Leute doch nicht tut, will man – warum auch immer – nachhelfen und schreckt nicht einmal davor zurück, Leute zur Untreue zu animieren. Dieser Tage ging dieser unverschämte Ruf vor allem in Richtung der Frauen, ausgerechnet von einem „Redakteur“ der Süddeutschen Zeitung!

Was das für weibliche Zeitgenossinnen bedeutet, die sich durch die Untreue ihres Partners emotional extrem verletzt fühlen, muss man wohl nicht weiter ausführen. Aber die absurden Thesen der selbsternannten Experten – die sind es tatsächlich wert, einmal genauer unter die Lupe genommen zu werden.

So geschehen in einem Beitrag des Magazins männliche-untreue.de, das zum Lügner- und Fremdgeher-Aufdeckportal wen-datet-er-noch.de gehört. Wen der Artikel interessiert, der klicke hier:  http://bit.ly/2zeCs0h

Bildnachweis: pexels.com

 

 

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