Gesund und Lecker: Ernährungstrends

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Beeren, Samen, Nüsse und Co.: Es gibt eine riesige Auswahl an gesunden und leckeren Superfoods

Bei gesundheitsbewussten Menschen liegen sie schon seit einiger Zeit im Trend: Superfoods.

So gibt es eine ganze Reihe an Lebensmitteln, die überdurchschnittlich viele positive Inhaltsstoffe enthalten.

Doch diese Vitaminbomben sind nicht nur sehr gesund, sondern auch richtig lecker.

Wir stellen Ihnen einige beliebte Superfoods vor und zeigen Ihnen, wie Sie leckere Gerichte damit zaubern können.

Superfoods: Von exotisch bis heimisch

Goji-Beeren, Matcha-Tee, Acai-Beeren oder Chia-Samen: der eine oder andere Begriff ist Ihnen mit Sicherheit schon mal begegnet. Allen gemeinsam ist, dass sie als sogenannte Superfoods gelten.

Und diese sind schon länger sehr beliebt. Denn sie enthalten eine ganze Reihe an Proteinen, Vitaminen, Mineralien, Enzymen und essentiellen Fetten mit positiven Auswirkungen auf unsere Gesundheit.

Nicht nur die exotischen Chia-Samen, sondern auch heimische Beeren sind Superfoods und schmecken etwa in einem Dessert richtig lecker

Sie entgiften den Körper, stärken das Immunsystem und kurbeln den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an. Diverse Krankheiten können mit Superfoods geheilt werden, da diese eine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung haben.

Die Liste an Lebensmitteln, die als Superfoods bezeichnet werden, ist lang. Die oben genannten – Goji, Matcha, Acai und Chia – sind am bekanntesten und kommen, so wie viele andere Superfoods, aus Südamerika. Dementsprechend handelt es sich um besonders teure Beeren und Samen.

Doch neben den exotischen gibt es auch einheimische Superfoods. Ackersenf, Brennnessel, Feldsalat, Grünkohl, Heidelbeere, Himbeere, Johannisbeere, Leinsamen, Meerrettich, Pastinake, Portulak, Radicchio, Sonnenblumenkerne, Topinambur und Walnüsse sind nur einige Beispiele.

Wer sich günstig von Superfoods ernähren möchte, wird also auch in der heimischen Küche fündig.

Und zaubert beispielsweise aus Leinsamen, Walnüssen und Beeren mit Joghurt ein leckeres und gesundes Frühstück. Einen besonderen Hype erleben zurzeit Superfoods wie die Avocado, die Süßkartoffel, die Baobab-Frucht und Leinsamen.

Avocado: Die „Königin des Superfoods“

Als Königin des Superfoods gilt die Avocado. Kein Wunder, denn sie wartet mit einigen Vorteilen auf. Obwohl die Frucht viel Fett enthält, ist sie richtig gesund: So verringert sie alle Risikofaktoren, die beispielsweise zu Herz-Kreislauf-Krankheiten, Osteoporose, Krebs und Entzündungen führen können. Auch Augenerkrankungen kann mit der leckeren Frucht entgegengewirkt werden.

Die Avocado gilt nicht umsonst als Königin der Superfoods. Die vielfältige und gesunde Wunderfrucht schmeckt zum Beispiel lecker in einem hausgemachten Smoothie.

Darüber hinaus stärkt die Avocado unsere kognitiven Fähigkeiten und sorgt für schöne Haare, Haut und Nägel. Wer abnehmen will, sollte ebenfalls zur grünen Frucht greifen: Die Avocado macht nicht nur lange satt, sondern das darin enthaltene Enzym Lipase beschleunigt darüber hinaus den Fettabbau.

Es überrascht also nicht, dass die Avocado eine sehr beliebte Frucht und gerade bei gesundheitsbewussten Menschen total angesagt ist. Vor allem, da sie lecker schmeckt und auf ganz unterschiedliche Art und Weise zubereitet werden kann. Wie groß der Avocado-Hype ist, zeigt die Stadt Amsterdam:

Dort hat jetzt sogar ein Restaurant eröffnet, in dem nur Gerichte mit oder aus der grünen Frucht serviert werden. Egal ob Shakes, Burger, Sandwiches oder Salate, die Auswahl an Gerichten rund um die vielfältige Avocado ist groß und wird kontinuierlich erweitert.

So sind derzeit auch Avocado-Pfannkuchen und Avocado-Pommes in Planung. Wer nicht gerade Urlaub in Amsterdam macht, kann jedoch auch zuhause einige leckere Gerichte mit der grünen Superfrucht aus Südamerika zaubern.

Süßkartoffel: Eine wahre Powerknolle

Die Süßkartoffel ist eine wahre Powerknolle und macht sich beispielsweise gut in einer leckeren Süßkartoffel-Kokosnuss-Suppe.

Auch die Süßkartoffel ist ein wahres Superfood. Die Knolle aus Südamerika schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch sehr gesund. Sie enthält unter anderem den aktiven Inhaltsstoff Caiapo, der in der „klassischen“ Kartoffel nicht vorkommt und zur Senkung des Blutzuckers und Cholesterinwertes beiträgt.

Zudem zählt die Süßkartoffel zu den Lebensmitteln mit dem höchsten nutritiven Nutzen überhaupt und schützt unseren Körper vor Krankheiten und Infekten.

So enthält das Superfood nicht nur eine ganze Reihe an Ballaststoffen, Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Zink und Proteinen, sondern ist auch reich an Vitamin A und Beta-Carotin. Und auch beim Abnehmen hilft die Süßkartoffel, denn diese kurbelt den Stoffwechsel an, reguliert den Cholesterinspiegel und macht lange satt. Gerade in den letzten Jahren hat sich um die Superknolle daher ein wahrer Hype entwickelt.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Süßkartoffel lässt sich mit einer großen Bandbreite an Lebensmitteln und diversen Geschmacksrichtungen kombinieren. Egal, ob gekocht, gebacken, frittiert, überbacken oder gebraten, die Knolle schmeckt einfach lecker. So ist sie nicht nur eine perfekte Beilage zu Fisch oder Steak, sondern kann auch in einem Gemüsegratin, in einer Gemüsepfanne oder in einer Suppe genossen werden.

Auch gebratene Süßkartoffel-Puffer und frittierte Süßkartoffel-Pommes sind ein wahrer Gaumenschmaus. Selbst Kuchen mit Süßkartoffeln schmeckt toll.

Baobab: Die Superfrucht vom afrikanischen Zauberbaum

Der mächtige Affenbrotbaum der afrikanischen Savannen, der Baobab, bietet mit seinen 30 Metern nicht nur einen eindrucksvollen Anblick, sondern ihm werden auch heilende Kräfte zugeschrieben.

In der afrikanischen Volksmedizin werden die Samen, Früchte, Blüten, Blätter, Rinde und Wurzeln verwendet, um Krankheiten wie Arthrose, Asthma, Durchfall, Fieber und Malaria zu behandeln. Kein Wunder also, dass der Baobab als „afrikanischer Zauberbaum“ gilt. Seine Früchte sind daher auch echte Superfoods, denn sie enthalten viel Vitamin C und Eisen sowie antioxidativ wirksame Polyphenole.

Die Baobab-Frucht soll sogar mehr Antioxidantien enthalten als die bekannten Acai- und Goji-Beeren. Die Auswirkungen des Superfoods auf die Gesundheit sind ganz vielfältig:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Senkung von Fieber
  • Unterstützung der Verdauung (Heilung bei Reizdarm, Linderung von Durchfall)
  • Hilfe beim Abnehmen
  • Senkung des Blutzuckerspiegels

Die Baobab-Frucht wird vor allem als Fruchtpulver angeboten, das fruchtig-herb bis süß-säuerlich schmeckt und auf ganz vielfältige Art und Weise kombiniert werden kann. So macht sich das Pulver beispielsweise gut in einem Müsli mit Aroniabeeren, Granatapfelkernen oder anderen Superfood-Beeren. Und auch Joghurts, Suppen, Smoothies, Dressings oder Desserts verleiht das Pulver eine besondere fruchtige Note.

So verfeinert es beispielsweise ein leckeres Ahornsirup-Senf-Dressing, einen Mango-Smoothie oder Ingwersuppe. Selbst als Brotaufstrich ist Baobab erhältlich.

Leinsamen: Kleine Wunderkörner für die Gesundheit

Geschroteter Leinsamen als Topping auf Joghurt ist nicht nur supergesund, sondern auch sehr lecker.

Oben haben wir bereits erwähnt, dass es neben den exotischen Superfoods auch heimische Superfoods gibt.

Leinsamen können beispielsweise problemlos mit den angesagten Chia-Samen mithalten. Mit wichtigen Nährstoffen wie Omega-3-Fettsäuren, Proteinen und Ballaststoffen haben sie eine wahre Wunderwirkung auf unsere Gesundheit und dürfen auf dem Speiseplan nicht fehlen.

So tragen die kleinen Samen beispielsweise zum Aufbau von Nerven- und Gehirnzellen sowie zur Fließfähigkeit des Blutes bei, sorgen für eine lange Sättigung und für eine gute Darmgesundheit.

Das Kalzium und Vitamin E stärkt zudem unsere Knochen. Einige Ärzte und Wissenschaftler vermuten sogar, dass die kleinen Körner dazu beitragen können, manchen Krebsarten vorzubeugen.

Wichtig: Es sind vor allem geschrotete Leinsamen, die positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Zudem solltet ihr immer genug trinken, damit die Leinsamen nicht im Inneren des Darms festkleben.

Bekannt sind Leinsamen wahrscheinlich vor allem durch Leinsamenbrot. Ihr könnt die Samen aber auch zum Beispiel über euer Müsli streuen oder es als Topping auf einem Frischkäseaufstrich, Joghurt oder in Suppen verwenden. Ebenfalls lecker schmecken die kleinen Körner beispielsweise in Smoothies und Shakes (etwa in einem Leinsamen-Brombeer-Smoothie), aber auch in Hauptspeisen:

so können Sie beispielsweise Frikadellen mit einer Leinsamen-Kruste zubereiten oder die Wunderkörner in einer asiatischen Gemüsepfanne verwenden.

Fazit

Von exotischen Früchten, Beeren oder Samen wie Chia, Goji, Acai oder Avocado bis hin zu heimischem Gemüse, Beeren oder Samen wie Brokkoli, Heidelbeeren und Leinsamen: Die Liste an Superfoods ist lang. Bestimmte Superfoods erleben derzeit einen besonderen Hype.

Dazu zählt beispielsweise die beliebte Avocado, die eine wahre Wunderfrucht ist, aber auch die Baobab-Frucht, die als Pulver die verschiedensten Gerichte verfeinern kann.

Und auch die Süßkartoffel ist im Vergleich zur herkömmlichen Kartoffel eine richtige Powerknolle und sollte bei einer gesundheitsbewussten Ernährung nicht fehlen. Neben den großen Früchten und Knollen gibt es jedoch auch kleine Körner, die wahre Superfoods sind – zum Beispiel Amaranth, Quinoa, Chia und Leinsamen. Die heimischen Leinsamen können es dabei problemlos mit den exotischen und beliebten Chia-Samen aufnehmen.

Diese und weitere Superfoods sind im Vergleich zu anderen Lebensmitteln nicht nur besonders reich an wichtigen Nährstoffen, sie können auch super und auf vielfältige Art und Weise zubereitet werden. Mit den Superfoods steht einer gesunden und leckeren Ernährung also nichts mehr im Weg.

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