Der Strohhalm – vor dem Mauerfall gab es auch in Sachen dieses kleinen Plastikstäbchens Unterschiede: im Osten hatten sie keinen Knick, im Westen hatten sie einen. Und: der gemeine Strohhalm von „drüben“ kam zudem noch in knallig-bunten Farben daher, während die Ost-Halme in normalen Basisfarben (rot, grün, blau, gelb) gehalten waren.

Als ich kürzlich über einen Flohmarkt bummelte, erspähte ich eine pralle Kiste voller DDR-Strohhalme – noch in der Originalverpackung. Ich war schon im Begriff, zuzugreifen, ließ es dann aber. Warum sollte ich mir aus purer (N)Ostalgie diese Dinger kaufen, die dann doch nur herumliegen? Allerdings: ich hätt`s mal machen sollen, denn vielleicht haben die Halme dereinst einen hohen Wert, werden vielleicht sogar auf Versteigerungen gehandelt.

Denn: der gute alte Strohhalm stirbt aus. Das ist der neueste Coup der feist-satten Europaabgeordneten, die – fernab jeder Realität – einen Gaga-Beschluss nach dem anderen fassen. Statt sich um die Sicherheit Europas zu kümmern und darum, dass die Menschen hier normal und freiheitlich leben können, brüten sie an Verordnungen zu Glühbirnen, Staubsaugertüten und eben Strohhalmen. Verordnungen, die keiner braucht, versteht sich.

Vorgeschoben wird in Sachen Strohhalm übrigens das Problem mit dem Plastikmüll.

Seit der Meldung, dass der Strohhalm abgeschafft wird, fluten die etablierten Medien ihre wenigen noch vorhandenen Leser mit Bildern, auf denen vermüllte Seen, Flüsse oder Meere zu sehen sind – der Schuldkult lässt grüßen!

Denn natürlich gibt es diese Bilder nicht in europäischen Landen, sondern fast ausschließlich aus den Ländern, die US-Präsident Trump zu Recht als „Shithole-Länder“ bezeichnet hat. Dort, wo oftmals ein Großteil der Bevölkerung nicht willens oder in der Lage ist, das jeweilige Umfeld lebenswert zu gestalten oder/und zu erhalten.

Umweltbewusstsein ist meist Fehlanzeige, Gewässer werden vermüllt, ebenso wie ganze Straßenzüge. Währenddessen der brave Deutsche seinen Müll trennt und im Leben nicht darauf kommen würde, seine drei Mülltonnen in der – sagen wir – Elbe zu entsorgen. Aber sei`s drum, denn immerhin taugt der gemeine Deutsche noch dazu, ihm eine vermeintliche Schuld einzuhämmern. So ist er nun angeblich auch an der Vermüllung der Weltmeere mit Plastik schuld, ist klar…!

Denn nichts anders kommunizieren die abgehalfterten Medien, wenn Sie Headlines kreieren, im Stile von „Wie wir die Meere vermüllen“.

Dreist und frech suggerieren sie, dass die Schwemme von Plastikbechern, in einem dreckigen Fluss in Hinterindien durch Herrn Meier oder Frau Schulze aus Castrop-Rauxel verursacht wurde! Dass leider natürlich auch mit Müll die sprichwörtlich dreckigsten Geschäfte gemacht werden und sich deshalb durchaus der eine oder andere deutsche Abfall in fernen Ländern wiederfinden kann, steht auf einem anderen Blatt, dürfte aber wohl kaum etwas mit dem Müllverhalten der normalen Durchschnittsfamilie zu tun haben.

Aber zurück zum Strohhalm: der muss nun dran glauben. Das Relikt aus Kindertagen, mit dem wir Faßbrause tranken oder Cola aus Flaschen, soll weichen.

Die bunten Stäbchen werden in Kürze wohl nur eine weitere Erinnerung sein, an das gute Leben in dem schönen Land, das es mal gab – Deutschland genannt.

Ginge es nach der EU-Krake, dürfte wenig bleiben, wie es ist. Glücklicherweise erhebt sich nach und nach kräftiger Widerstand gegen die realitätsfernen EU-Abgeordneten, viele Länder aus dem ehemaligen Ostblock wollen sich nicht von einem aufgeblähten EU-Apparat schikanieren lassen und auch immer mehr Deutsche stellen den Behörden-Wasserkopf in Brüssel in Frage – zu Recht!

Der Strohhalm ist da wohl nur das geringste Problem, obgleich man schon gern mal wüsste, womit wir zukünftig im Straßencafé unseren Eiskaffee oder die kalte Schokolade schlürfen?

So oder so: mögen diese Gaga-Ideen dazu führen, dass immer mehr Menschen erkennen, dass das EU-Parlament so überflüssig ist wie ein Kropf.

Keinem Bürger nützen diese Abgeordneten was – im Gegenteil! Und: wenn die Müllflut in der dritten Welt oder in irgendwelchen Shithole-Ländern eingedämmt werden soll, dann – ja, dann – sind doch ganz klar auch die dortigen Einwohner für das Schaffen von Lösungen gefragt. Und nicht die EU. Und der Deutsche schon gar nicht! Dem sei in hundert Jahren noch der bunte Plastikhalm vergönnt!

Mit anschließender Entsorgung im – gelben Sack.

Bildnachweis: pexels.com

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