#IchBinArmutsbetroffen – Twitter-Hashtag zeigt verblüffendes Phänomen

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#IchBinArmutsbetroffen – dieser Hashtag macht aktuell auf Twitter die Runde. Er entstand – das ist nicht schwer zu erraten – vor dem Hintergrund der rasant gestiegenen Alltagskosten, die Millionen Deutsche seit vielen Wochen betreffen.

Die volksfeindlich anmutende Politik der aktuellen Regierung bringt derzeit sogar Mittelschichts-Familien an den Rand der Armutsfalle oder gleich hinein in selbige. Und Menschen, die bereits einen finanziell schwachen Background hatten, trifft die aktuelle Situation mit absoluter Härte.

#IchBinArmutsbetroffen – Twitter-Tweet zeigt Phänomen

Insofern ist der neue Hashtag auf Twitter ein gutes Instrument, um auf steigende Kraftstoffpreise, die extreme Teuerung bei Lebensmitteln und die schwindelerregenden Strom- und Heizkosten aufmerksam zu machen.

Doch scrollt man sich durch das #IchBinArmutsbetroffen-Hashtag-Meer fällt eines ganz deutlich auf:

Ganz viele Verfasser dieser Tweets haben im Profil (im Wortlaut oder sinngemäß) Sachen wie „No AfD“, „queer“, „feministisch“, „pro Impfung“, „gegen Klimawandel“, „pro Migration“ oder „pro Maske“ stehen. Nicht wenige präsentieren auf ihrer Twitter-Seite sogar mehrere dieser Statements zusammen. Auf der anderen Seite aber beklagen sie ihren persönlichen Zustand der Armut.

Hört man solche Klagen von den eingangs erwähnten Mittelschichts-Familien, denen aktuell der Spritpreis das monatliche Haushaltsbudget sprengt oder von einkommensschwachen Ein- oder Zwei-Eltern-Familien, die die Inflation eiskalt erwischt und sie für wenige Artikel im Einkaufswagen über 50 € hinblättern müssen, empfindet man diese Beschwerden realistisch und authentisch. Zumal diese Personengruppe zumeist politisch unzufrieden und häufig nicht mit dem Kurs der amtierenden Politiker einverstanden ist.

Warum werden die Zusammenhänge nicht erkannt?

Bei #IchBinArmutsbetroffen-Klagen von Menschen, die die aktuelle Politik gutheißen, für das Klima am liebsten den Wohlstand opfern und natürlich noch mehr „Flüchtlinge“ herein klatschen würden, hat der öffentliche kommunizierte Unmut allerdings einen schalen Beigeschmack. Beweist er doch, dass diese Leute offenbar nicht in der Lage sind, normale Zusammenhänge zu erkennen und zu überreißen. Sie erkennen nicht, dass noch mehr Geld für das Klima, für Gender, für feministische und „gegen-rechts Projekte, noch mehr Kohle für Impfstoffe und vor allem noch mehr Migration keinen Raum mehr lassen, die bedürftige Bevölkerung zielgenau und adäquat zu unterstützen.

Vor allem erkennen sie auch nicht, dass unter anderem das Klimagedöns und ständige „Gegen Rechts“-Geplärre Probleme vorgibt, die gar nicht vorhanden sind. Weder verbrennen wir nächstes Jahr alle, noch messern sich Rechtsextreme durch das Land.

Um einmal darzustellen, in was für prekären Verhältnissen viele Haltungsbesoffene offenbar leben und nicht begreifen, wer ihnen die Zustände einbrockt, nachfolgend ein paar Twitterperlen, rausgefischt bei #IchBinArmutsbetroffen:

User @Mister_Brokkoli, für die oder den laut Twitter-Profil jeder Tag ein feministischer Kampftag ist und die oder der als Armutsbetroffener auf Twitter um Hilfe darum bittet, dass man ihm oder ihr hilft, eine Demo gegen Armut auf die Beine zu stellen, schreibt beispielsweise das hier – Tweet vom 18. Mai 2022:

Hey @moin_migrantifa

Rassismus und Armut sind ein strukturelles Problem, Migranten*innen stark betroffen, wie wäre es wenn wir gemeinsam eine Demo organisieren und auf diese Probleme aufmerksam machen? Ganz im Zeichen von #IchBinArmutsbetroffen?“

Ein anderer Twitter-User namens @Omakoma243, der sich mit #fuckafd rühmt, die AfD zu blocken, schreibt am 18. Mai 2022 zum Armuts-Hashtag:

#IchBinArmutsbetroffen schon mein ganzes Leben. Mama hatte nen guten Job -> Krankheit -> arm. Ich: Aubildung in nem guten Job -> Mama stirbt im letzten Ausbildungsjahr -> Stress, Schulden wg. Beerdigung -> noch ärmer.“

Eine offenbar weibliche Twitter-Userin namens @glyxkexi, die ihr Twitter-Profil mit #noafd schmückt, schreibt unter #IchBinArmutsbetroffen am 18. Mai 2022:

Immer wieder Donnerstags kommt die Erinnerung.. Wieder eine Woche ohne #Tafel – wieder eine Woche mit so viel mehr Ausgaben für Lebensmittel.. #IchBinArmutsbetroffen und kann bis Oktober nicht mehr zur Tafel, weil man bei uns 6 Monate aussetzen MUSS nach min 6 Monaten „Bezug“.“

Und so geht es auf Twitter in einem fort. Das zeigt:

Die üblichen Verdächtigen eben…

Viele von denen, die der einzigen Partei, die Deutschland wieder vom Kopf auf die Füße stellen will, Hass und Verachtung entgegenbringen und sich für (noch mehr) Klima-Fanatismus, Refugees, gegen Rechts-Projekte sowie Queer- und GenderGaga einsetzen, sind aktuell von Armut betroffen.

Und merken dabei nicht, dass DIE politische Liga, die sie unterstützen, diesen Irrsinn nicht nur zu verantworten hat, sondern mit der von ihnen unterstützten Politik die Bevölkerung noch ärmer macht. Es bleibt deshalb die brennende Frage, wieso so viele Leute hierzulande offenbar nicht eins und eins zusammenzählen und die Zusammenhänge erkennen können? Es muss einem doch klar sein, dass die Tafeln nicht endlos Menschen versorgen können, wenn tagtäglich unzählige Fremde hereingeströmt kommen.

Und: Vor allem scheint diesen üblichen Verdächtigen auch nicht einzuleuchten, dass es mit einer anständigen, bevölkerungsfreundlichen Politik gar keine Tafeln im Land bräuchte! Ebenso kommt ihnen offenbar nicht in den Sinn, dass es eine Politik geben könnte, die dafür sorgt, dass Menschen eben NICHT durch Krankheit in die Armutsfalle geraten.

Mit Haltung in den Abgrund

Allerdings müsste so eine Politik freilich ohne die irrsinnigen „Wir-retten-die-Welt-und-alle-Refugees-der Erde“-Aktivitäten der derzeitigen Machthaber auskommen. Nur so wären Wohlfahrtsleistungen für die Eigenen bezahlbar, ganz klar! Leuten, die ihren gesunden Menschenverstand noch besitzen ist das natürlich ganz lange schon klar.

Allen anderen indes ist nicht mehr zu helfen. Das zeigt ja der aktuelle #IchBinArmutsbetroffen-Hashtag einmal mehr. Mit solchen Leuten geht es nur in eine Richtung: In den Abgrund!

Bildnachweis (Symbolfoto): stock.adobe.com / Rawpixel.com

Recherche-Nachweise:

Twitter-Accounts von den Usern:

@Mister_Brokkoli

@glyxkexi

@Omakoma243

Tweets vom 18. Mai 2022

 

 

 

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