Missbrauch Münster: Täter polizeibekannt * Amt ließ Kind beim Kinderporno-Vater * Polizei fehlt Entschlüsselungstechnik

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Münster

In dieser schäbigen Gartenlaube sollen die Täter in Münster Kinder missbraucht haben.

Beschämende und unfassbare Fakten sind es, die nunmehr über den Missbrauchsfall in Münster bekannt wurden. Die BILD hat sie in ihrer Online-Ausgabe vom 07. Juni 2020 veröffentlicht. Sie offenbaren einmal mehr, woran es in Deutschland hapert und legen die WIRKLICHEN Probleme und Skandale im Land offen.

So wurde über den Haupttäter, einen 27-jährigen IT-Mann aus Münster, die Tatsache bekannt, dass der Verbrecher bei Polizei und Justiz kein Unbekannter war, da er bereits wegen des Verbreitens von Kinderpornographie verurteilt war. Und wie so oft im bunten Deutschland: Auf Bewährung! Als wenn man nicht in den letzten Jahrzehnten mehr als genug die Erfahrung gemacht hat, dass solche Typen ihr Treiben kaum einstellen, nicht mal nach Gefängnisaufenthalten.

Mutter des Kriminellen offenbar Komplizin der Kinderporno-Verbrecher

Die nächste Ungeheuerlichkeit, die aus dem Gutmenschen-Eldorado Münster durchdringt: Die Mutter dieses Kriminellen ist ebenfalls beschuldigt, denn sie soll von den abscheulichen Taten nicht nur gewusst, sondern sie sogar aktiv unterstützt haben. Sie steht im Verdacht, ihre Gartenlaube für die Straftaten zur Verfügung gestellt zu haben.

Obendrein arbeitete sie in einem Kindergarten als Erzieherin. Es ist somit erneut ein Fall, in dem Kindergartenpersonal im Zusammenhang mit Verbrechen an Kindern eine Rolle spielt. Vor nicht allzu langer Zeit wurden bereits in einer Kindergarten-Einrichtung männliche Kriminelle verhaftet, die den Schutzbefohlenen schwere Schäden zugefügt haben.

Allerdings ist das noch nicht alles. Bekannt wurde nunmehr auch, dass das Jugendamt wahrscheinlich einmal mehr versagt hat. Die Behörde, die in anderen Fällen rigoros durchgreift, scheint hier untätig geblieben zu sein.

In der besagten BILD-Ausgabe liest sich das so:

„(…)Das Jugendamt der Stadt Münster hatte Kontakt zu der Familie von einem der Opfer des Missbrauchsfalls in Nordrhein-Westfalen. Die Familie sei den Behörden aus den Jahren 2015 bis 2016 bekannt, „weil der soziale Kindsvater wegen des Besitzes und des Vertriebs pornografischer Daten aufgefallen war“, teilte die Stadt am Samstag mit. In dieser Zeit habe das Jugendamt Kontakt zu der Familie gehabt. 2015 habe das Familiengericht trotzdem keinen Anlass gesehen, das Kind aus der elterlichen Verantwortung zu nehmen.(…)“

Wer nun meint, es könnte gar nicht mehr dicker kommen in diesem Fall, muss sich leider eines besseren belehren lassen. Denn so wie es scheint, sind die Schwerkriminellen der deutschen Polizei offenbar einen weiten Schritt voraus, Thema: Verschlüsselungstechnik.

Beamten fehlt Entschlüsselungstechnik

Aus dem oben erwähnten BILD-Beitrag geht nämlich hervor, dass die Beamten noch nicht alle Datenträger, auf denen die kriminellen Taten wohl zu sehen sind, entschlüsseln konnten. Lesen Sie mal:

„(…)Die Datenträger seien hochprofessionell verschlüsselt worden. Den Ermittlern sei es bis heute nicht gelungen, alle Daten zu entschlüsseln. Poll sprach von aufwendigen, kniffligen und mit viel Technik verbundenen Ermittlungen.(…)“

Dass es der deutschen Polizei noch immer an adäquater Entschlüsselungstechnik mangelt, muss durch diesen unfassbaren Fall zu Verantwortlichen und Politikern durchgedrungen sein. Wahrscheinlich fallen diese Leute, die fast nur noch in ihrer „Kampf-gegen-Rechts“-Farce (die nunmehr noch um die orchestrierte „Rassismus“-Schiene erweitert wurde) oder der Kümmerei um die ganze Welt wahrnehmbar sind, dadurch mal kurz auf den Boden der Realität. Und reiben sich womöglich die Augen, ob der echten Probleme im Land.

Beschämend liest sich deshalb, was Sebastian Fiedler vom Bund Deutscher Kriminalbeamter fordern muss:

(…)„Es reicht aber nicht aus, mit kleinen Schritten voranzugehen, was die Ausstattung und was die Qualifikation angeht“, sagte Fiedler. Jetzt seien riesengroße Schritte notwendig. Ein Plus an Experten wie IT-Techniker für Verschlüsselungstechnik oder Leute, die sich mit Opferanhörung auskennen, sei notwendig.(…)“

Ob die Verantwortlichen beziehungsweise die Politiker – immerhin als Volksvertreter gewählt – auf seine Forderung reagieren, ist nicht bekannt. Ein Blick ins Netz, wo Politiker und ihre folgsamen Relotius-Jünger politische Mücken zu Elefanten hochblasen, lässt alle Hoffnungen schwinden.

Politiker ergießen sich derweil in Schein-Problemen

Die linksradikal erscheinende SPD-Vorsitzende Saskia Esken faselt von einer Untersuchung wegen Rassismus in der deutschen Polizei, Unsympath Ralf Stegner (ebenfalls SPD) basht am laufenden Band den US-Präsidenten und auch Heiko Maas (ebenfalls in der einstigen Arbeiterpartei angesiedelt) ist auf voller Linie eine Fehlbesetzung im Politbetrieb. Denn statt seine Außenminister-Aufgaben mit Würde zu erfüllen, verbeißt auch er sich in den Wahn, dass es hierzulande von Rechtsextremen nur so wimmelt. Bekanntlich setzte er sich, als er noch Justizminister war, sehr dafür ein, dass „Hass und Hetze“ mit aller Härte bestraft werden. Freilich unter der Prämisse, dass der Staat bestimmt, was „Hass und Hetze“ sind. Kennt man aus der DDR. Dort galten ja schon Mickey-Mouse-Hefte als „Hetze“. Dass Maas sich rigoros für die Abschaltung beziehungweise Beschneidung / Eindämmung des Darknets einsetzte, war von ihm irgendwie nicht zu vernehmen.

Auch in den anderen Altparteien schaut es nicht besser aus

Aufseiten CSU und CDU sieht es nicht besser aus. Während unsere Polizisten zusehen müssen, wie sie schwerste Verbrechen an Kindern entschlüsselt bekommen, singt CSU-Ministerin Dorothee Bär – immerhin Digitalministerin – öffentlich ein Hohelied auf Pipi Langstrumpf.

Und die Kanzlerin? Glänzt mal wieder durch Abwesenheit. Wahrscheinlich ist sie wieder in Afrika oder Indien unterwegs und verteilt das Geld der Deutschen. Das dann eben auch bei der Polizei in Sachen Entschlüsselungstechnik fehlt.

Deutschland 2020 – wie es leibt und lebt!

Recherche-Nachweis: BILD.de

Bildnachweis: picture alliance/Marcel Kusch/dpa

 

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