Modeschmuck aus Naturkautschuk – Vorteile natürlicher Materialien

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Bei der Zusammenstellung ihres Outfits achten Frauen auf zahlreiche Details. Schuhe, Kleidung und das Haarstyling sollten ein harmonisches Ganzes bilden, das Blicke auf sich zieht und für Bewunderung sorgt.

Als Abrundung für individuelle Looks greifen Frauen darüber hinaus zu modischem Schmuck. Wer jedoch nicht nach klassischen Materialien wie Gold oder Silber sucht und auch billigem Nickel wenig abgewinnen kann, findet mit Naturkautschuk eine mögliche Alternative.

Doch auch hier gilt: beim Kauf des Schmucks und bei der Pflege sollten Frauen einige Dinge beachten.

Beim Kauf auf Nachhaltigkeit und Natürlichkeit achten

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Kautschuk: Die synthetische Variante und Naturkautschuk. Beide unterscheiden sich dabei deutlich voneinander, denn schon die Ausgangsstoffe könnten unterschiedlicher nicht sein. So entsteht synthetischer Kautschuk aus künstlichen Materialien (z.B. Styrol, Vinylacetat und 1.3-Butadien), die naturverbundenen Frauen wenig Lust auf direkten Hautkontakt machen.

Naturkautschuk hingegen wird aus dem Saft des Kautschukbaumes gewonnen und ist somit ein reines Naturprodukt. Wer bereits bei der Auswahl von Kosmetika auf umweltschädliche Inhaltsstoffe wie Mikroplastik achtet, wird daher auch bei Kautschuk Schmuck nicht zu synthetischen Produkten greifen.

Frauen, die auf der Suche nach echtem Naturkautschuk Schmuck sind, sollten daher die Angaben des Anbieters genau unter die Lupe nehmen. So wird für Kautschuk Modeschmuck von Bijoo laut Hersteller ausschließlich die natürliche Variante verwendet. Wer bei einem Anbieter für Kautschuk Schmuck keinerlei Hinweise zur Herkunft findet, sollte vor dem Kauf um nähere Informationen bitten. Verweigert der Hersteller diese, liegt die Wahrscheinlichkeit für unnatürlichen Schmuck hoch.

Davon abgesehen sollte nicht nur das Material für ein gutes Gewissen sorgen. Auch die Hersteller von Naturkautschuk, die unter anderem in Südamerika leben, sollten vom Hersteller fair entlohnt werden. Dies ermöglicht ihnen nicht nur die Aufrechterhaltung eines angemessenen Lebensstandards, sondern unterstützt auch die fachgerechte Pflege der Kautschukbäume.

Diese können laut planet-wissen.de bei guter Behandlung bis zu 40 Jahre lang Kautschuksaft liefern und stellen ganz nebenbei einen wichtigen Lebensraum für Tiere dar.

Schmuckallergien: Kautschuk als möglicher Ausweg

Unangenehmes Jucken, gerötete Hautstellen oder Pusteln sind Hinweise auf eine Allergie gegen Modeschmuck. Vor allem Nickel zählt hier zu den am wenigsten geschätzten Materialien, weswegen zahllose Frauen auf der Suche nach Alternativen sind. Das Portal bessergesundleben.de empfiehlt den Umstieg auf allergikerfreundlichen Schmuck und gibt weitere hilfreiche Tipps. Frauen, die nicht unter einer Latexallergie leiden, gelingt der Wechsel mit Kautschuk-Schmuck. Veganerinnen, die vor dem Wandel ihrer Lebensweise gerne Schmuck aus Leder getragen haben, nutzen ebenfalls häufig Naturkautschuk, da sich dieser ganz ähnlich wie Leder verhält.

So handelt es sich bei Naturkautschuk um ein hautsympathisches Material, das auch Frauen mit empfindlicher Haut tragen können. Dank seiner vergleichsweise leichten und glatten Beschaffenheit verhindert Kautschuk unangenehmes Reiben oder Scheuern auf der Haut und belastet beim Tragen von Ohrringen nicht durch übermäßiges Gewicht.

Den eigenen Kautschuk Schmuck richtig pflegen 

Naturkautschuk ist langlebig und wirkt selbst bei regelmäßigem Tragen über Jahre hinweg ansehnlich. Das farbliche Spektrum reicht von schwarzem Schmuck über andere Varianten bis hin zu Rot. Damit der eigene Schmuck jedoch dauerhaft schön bleibt, sollten Frauen auf die richtige Behandlung achten.

So reagiert Modeschmuck aus Naturkautschuk empfindlich auf:

  • Sonnenlicht,
  • Knicken
  • und aggressive Reinigungsmittel.

Der Schmuck sollte daher an einem Ort gelagert werden, der während des Tages nicht von der Sonne beschienen wird. Besser als die Fensterbank im Badezimmer sind daher der Schlafzimmerschrank oder eine Schublade. Beim Tragen verzichten Frauen am besten auf starkes Knicken oder Biegen ihrer Schmuckstücke, da sich diese sonst dauerhaft verformen können.

Die Reinigung von Schmuck aus Naturkautschuk gelingt mit einfachen Mitteln wie etwas klarem Wasser und einem Tropfen milder Seife. Es genügt, den Schmuck vorsichtig zwischen den Fingern zu reiben, um Ablagerungen von Make-Up und Cremes zu entfernen. Längere Geschmeidigkeit verleiht außerdem das Einmassieren von Arganöl einmal pro Monat.

Langfristig betrachtet kann Naturkautschuk bei guter Behandlung ein Begleiter auf Dauer sein. Es lohnt sich dennoch, den Schmuck gelegentlich für einen Tag nicht zu tragen, damit sich das Material von der Hautwärme entwöhnen und seine naturgegebene Form zurückerlangen kann. Wer gleich zwei Ketten, Ringe oder Armbänder nutzt, trägt diese daher am besten abwechselnd.

Bildnachweis: kautschuk-schmuck.com

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