Nach Impfung im Rollstuhl: BILD dokumentiert Schicksale junger Leute

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Dass die Corona-Impfung mit Impfschäden einher gehen kann, ist vielen Menschen bewusst. Und obwohl allgemein bekannt, findet eine Diskussion darüber in der Öffentlichkeit nicht statt. In den etablierten deutschen Medien wird dazu recht wenig veröffentlicht und so lässt ein Artikel auf bild.de am 29. Juni 2022 aufhorchen.

Das Boulevard-Blatt dokumentiert in einer umfangreichen Reportage, wie schlecht es vielen jungen Menschen nach der Corona-Impfung geht. Gleichzeitig aber wird in dem Text dennoch kommuniziert, dass die Impfung richtig ist. Eine sehr verstörende Aussage – angesichts der porträtierten Schicksale.

Nach Impfung viele Probleme und doch wird weiter dafür geworben

Die donnernde Headline des Artikels

„Krank nach der Corona-Impfung“

wird in einer Unter-Überschrift gleich wieder wie folgt relativiert:

„Wen es trifft, warum – und weshalb der Piks für die meisten trotzdem richtig ist!“

Eingeleitet wird der Text dann mit Bezug zu einem Professor vom Uniklinikum Marburg, der im Bericht auch aussagt, dass aktuell 2000 (!!!) Menschen in seiner Ambulanz auf der Warteliste stehen, wie folgt:

„(…)Sie sind verzweifelt, fühlen sich im Stich gelassen: Menschen, die nach der Corona-Impfung schwer krank wurden und Symptome haben, die sie sich nicht erklären können. Diagnose: Post-Vac-Syndrom (Nach-Impfungs-Syndrom). (…)Für viele ist er die letzte Hoffnung: Prof. Dr. Bernhard Schieffer (58), Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und konservative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Marburg. Nachdem dort 2021 eine Sprechstunde für Long-Covid-Patienten eingerichtet wurde, kamen auch immer mehr Menschen, denen es nach der Corona-Impfung gesundheitlich sehr schlecht ging: „Wir sahen die gleichen Symptome – etwas abgeschwächt – wie bei Long-Covid“, sagt Prof. Schieffer.(…)“

Seine Patienten beschreibt der Mediziner folgendermaßen:

„(…)Prof. Schieffer über seine Patienten: „Junge, dynamische Menschen, die im Alltagsleben stehen.“ In knapp 70 % der Fälle handele es sich um junge Frauen im geschlechtsfähigen Alter, „die, wenn man etwas genauer untersucht, alle irgendwo eine Begleiterkrankung (z. B. Autoimmun-Erkrankung, parasitäre Erkrankung) haben, die zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt war.(…)“

Soweit – so tragisch. Doch die darauffolgende Aussage von Professor Schieffer befremdet sehr.

Aussage von Professor Schieffer befremdet

Zitat:

„(…)Diese Menschen haben häufig fälschlicherweise den Eindruck, dass die Impfung dieses Problem ausgelöst hat. Was die Impfung gemacht hat: Sie hat eine Erkrankung demaskiert. Aber wir können bisher nicht wirklich gut sagen, dass es eine direkte Verursachung durch die Impfung gibt.“(…)

Bei so vielen Fällen, wo es Menschen nach der Impfung sehr schlecht ging, wundert man sich über solche Worte schon. Zumal die auf bild.de porträtierten Schicksale der jungen Leute extrem dramatisch sind.

So zum Beispiel die im Beitrag vorgestellte Tamara aus Tübingen, die laut bild.de nach der Impfung auf Rollstuhl und Rollator angewiesen ist:

„(…)Bis vor einem Jahr liebte sie es, zu reisen und Ski zu fahren. Heute freut sich Tamara Retzlaff (28) aus Tübingen über kleine Schritte, die sie ohne Rollator zurücklegen kann. Zwei Tage nach ihrer ersten Biontech-Impfung am 25. August 2021 bekam sie extreme Kopfschmerzen, Schwindel-Attacken, Atemnot, Herzstechen. Trotz unguten Gefühls ließ sie sich zum zweiten Mal impfen, wieder mit Beschwerden.(…) In Marburg diagnostizierte Prof. Schieffer eine Hyperinflammation (überschießende Entzündungsreaktion) und den Verdacht auf eine Autoimmun-Reaktion, sowie EBV (Epstein-Barr-Virus). Tamara: „Es könnte sein, dass das Virus durch die Corona-Impfung reaktiviert wurde.“(…)“

Seltsam ist, dass sich offenbar viele Menschen, denen es nach der ersten Impfung schlecht geht, erneut gegen Corona impfen lassen – die sogenannte Auffrischung, auf neudeutsch: „boostern“.

Viele junge Leute haben gesundheitliche Probleme nach der Impfung

Hier müsste einem doch der gesunde Menschenverstand schon sagen, dass man es lieber lassen sollte mit dem zweiten Stich! Ebenfalls sehr schlimm traf es eine 31jährige Sozialpädagogin aus Baden-Württemberg, die auf bild.de über ihr Schicksal nach der Impfung spricht, Zitat:

„(…)Seit ihrer Biontech-Booster-Impfung im Dezember 2021 leidet Anais B. (31) aus dem Zollernalbkreis unter Kopfschmerzen, Herzrasen, Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, Atemnot und Nervenschmerzen.(…)„Ich konnte kein Glas mehr halten, mein Mann musste mich füttern“, sagt die Mutter einer Tochter (3). Sie landete in der Notaufnahme: „Ich hatte Angst- und Panikattacken.“ Aktuell wurde der Verdacht auf das Guillain-Barré-Syndrom (Rückenmark-Entzündung) diagnostiziert. Das kann zu Lähmungserscheinungen führen, ist nicht heilbar“, sagt die Sozialpädagogin.(…)“

Der 28jährige Johannes gibt gegenüber BILD zu Protokoll, dass sein Leben seit einem Jahr die Hölle ist. Auch er hat sich impfen lassen und ist nunmehr mit schweren gesundheitlichen Problemen geschlagen. Hierzu steht in dem Beitrag:

„(…)Er ließ sich impfen, um sich und seine Eltern zu schützen. Doch nach der zweiten Impfung bekam Groß- und Außenhandelskaufmann Johannes (28) aus Heidelberg Herzrasen: „Ich hatte 180 Puls, Brustschmerzen, Atemnot, Todesangst“, erinnert sich der Kraftsportler.(…)Mit der Zeit wurden die Symptome immer schlimmer: „Brennen im ganzen Körper, Erschöpfung, Lebensmittelunverträglichkeiten, Verdauungsprobleme, Atemnot.“ Anfang November stellt ein Arzt schließlich eine Herzmuskelentzündung fest – bereits vernarbt. Im März endlich der Termin in Marburg: Johannes reiste im Rollstuhl an.(…)“

Ebenso porträtiert wird eine 29jährige, die als „Schauspielerin“ vorgestellt wird (öffentlich-rechtliche Medien…muss man also nicht kennen!). Auch diese Frau, die von der Optik her an eine linke Aktivistin erinnert, hat seit ihrer Impfung ein schweres Schicksal. Über sie schreibt bild.de:

„(…)Nach dem ersten Biontech-Piks im Mai 2021 bekam sie starken Ausschlag, später kamen bei der Schauspielerin (u. a. „Ein Fall für zwei“, Tatort) Kopfschmerzen bis zum Erbrechen, Schwindel, Wortfindungsstörungen, Tinnitus, Nervenschmerzen und Erschöpfung dazu. Im April dieses Jahres endlich der Termin in Marburg, dort die Diagnose Neuroinflammation (Entzündung von Nervengewebe), Immun-Schwäche, Nesselsucht. „Im Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung. So wurde es mir schriftlich attestiert“, sagt Felicia. „Die Impfung hat mein ganzes Leben zerstört.“(…)“

Tja – was hätte (oder hat) diese Frau wohl vor ihrer Impfung zu Leuten gesagt, die keinen „Corona-Piks“ wollen? Man kann es sich denken.

Mehr Berichterstattung zu solchen Fällen tut not

Zusammenfassend kann über den bild.de-Beitrag gesagt werden, dass es gut ist, wenn solche Schicksale öffentlich gemacht werden. Doch andererseits kommt einem der Beitrag extrem relativierend vor, nach dem Motto: „Die paar Leutchen, die es getroffen hat, sind eine extreme Minderheit gegen die, denen es nach der Impfung gut geht“. Warum sonst würde geschrieben, dass die Impfung trotzdem richtig ist?

Es wird hierzulande wohl noch lange dauern, bis sich der Bürger auf eine tägliche, wirklich bürgernahe und ehrliche Berichterstattung freuen kann! Bis dahin kümmern sich alternative Medien um guten Journalismus.

Recherche-Nachweis: bild.de vom 29. Juni 2022

Bildnachweis (Symbolbild):  stock.adobe.com / JoseManuel

 

 

 

 

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