Nach Mord in Jena: Ortsteil-Bürgermeister lobt Mülltrennung von „Flüchtling“!

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Unterführung mit FrauMan kennt es aus Kandel, aus Freiburg, aus Offenburg und so weiter und so fort: morden „Flüchtlinge“, sind unter Mordverdacht oder fallen durch andere hochkriminelle Straftaten auf, ist die Relativierung nicht weit. Meist kommt sie in hölzernen Sätzen der jeweiligen Bürgermeister, Oberbürgermeister oder – wie jetzt in Jena -durch den Ortsteilbürgermeister daher.

Nach Mord an Seniorin in Jena „Flüchtling“ festgenommen

Wie vor wenigen Stunden bekannt wurde, ist der Mann, der nun wegen Mordverdacht im Zusammenhang mit der tot aufgefundenen Seniorin in Jena in Haft sitzt, erneut ein „Flüchtling“.

Die BILD-Zeitung titelt am 14. Januar 2019 wie folgt:

„Mohammad (23) tötet Tellerwäscherin Ursel (87)“.

Tage zuvor war bekannt geworden, dass man die alte Dame tot in einem Keller in Jena – im Ortsteil Winzerla – gefunden hatte.

Heute nun melden verschiedene Medien, dass sich die Polizei sicher ist, dass der Afghane die betagte Frau tötete.

Statt dass nun einmal ein Politiker aufstehen und mit der Faust auf den Tisch hauen und „Es reicht – das Morden durch „Flüchtlinge“ an Deutschen kann SO nicht weitergehen“ sagen würde, setzt das nun schon bekannte Verhalten ein. Relativieren, relativieren, relativieren.

Ortsteilbürgermeister relativiert

Wie eingangs erwähnt, war das bei den Morden in Kandel, Freiburg und Offenburg ja bekanntlich nicht anders.

Was sich aber der Ortsteilbürgermeister von Winzerla, Friedrich-Wilhelm Gebhardt  – ein SPD-Stadtrat übrigens – , jetzt leistete, haut dem Faß den Boden aus! Statt sich zurückzuhalten und sich mit seinem politischen Einfluß für einen Kurswechsel dieser irr gewordenen Asylpolitik einzusetzen, schwafelt er gegenüber otz.de davon, wie gut doch angeblich die Integration in Jena-Winzerla läuft. Und: er betont, dass der mutmaßliche Mörder wohl nicht mit der „Flüchtlings“Welle kam, sondern schon seit 2012 im Lande ist. Aus humanitären Gründen wohl…

Lesen Sie mal, was hiezu auf otz.de veröffentlicht wurde:

„Nachdem in Winzerla eine 87-Jährige wohl Opfer eines Tötungsdelikts geworden und ein tatverdächtiger Nichtdeutscher in Haft genommen ist, mahnt Ortsteilbürgermeister Friedrich-Wilhelm Gebhardt zum vorsichtigen Umgang mit den Fakten. Zum Beispiel gebe es Hinweise, dass der junge Afghane nicht – wie zuerst verbreitet – 2015 mit der Flüchtlingswelle nach Deutschland kam, sondern schon 2012 aus humanitären Gründen. Zudem soll er nicht – wie zuerst verbreitet – schon auf der Abschiebeliste gestanden haben. Das alles gelte es zu prüfen, sagte Gebhardt gestern. Gleichwohl bleibe jede Straftat unabhängig von der Herkunft grundlegend zu verachten. Persönlich habe er ein Problem damit, „dass Menschen, die Zuflucht suchen, dann solche Taten begehen“.

Gebhardt, der auch SPD-Stadtrat ist, kennt die Gefahren, dass solche traurigen Ereignisse in mancher Menschen Augen das Image von Flüchtlingen pauschal bestätigen. „Ich kenne in Winzerla Personen, die so denken.“ Er wolle vom heutigen Montag an versuchen, auf den einen oder anderen von ihnen zuzugehen. „Ich möchte nicht so eine Instrumentalisierung wie in Chemnitz haben.“ Dass „möglicherweise alles in einen Topf“ geworfen und dann von einem „Brennpunkt“ geredet werde – das stimme im Falle von Winzerla einfach nicht.“

Dieses ganze Geschwafel macht ohnmächtig und wütend zugleich! Man fragt sich: „Was muss denn noch passieren?“

Und: begreifen die Verantwortlichen dieser Katastrophe denn nicht, dass kein einziges weiteres Verbrechen verhindert wird, dadurch, dass man nicht pauschal alle „Flüchtlinge“ unter Generalverdacht stellt?

Generalverdacht ist richtig

Apropos – Generalverdacht. Schon nach Freiburg schrieben wir „Generalverdacht jetzt!“ und dazu stehen wir auch, denn: ein Verdacht, ja – selbst ein Vorurteil – kann Leben retten!

Warum? Nun – nehmen wir doch mal das Beispiel gefährlicher Tiere. Wenn ich mich in einer krokodilreichen Gegend befinde, dann tue ich doch gut daran, nicht gerade dort baden zu gehen, wo sich Krokodile (oder auch nur ein Krokodil) befindet. Natürlich kann ich das tun und vielleicht hat das Krokodil, das sich dort an der Stelle aufhält, gar keine Lust auf Angriff und man könnte frohgemut baden? Macht man aber nicht. Warum wohl?!

Insofern meiden eben auch immer mehr einheimische Frauen (und längst auch Männer) den öffentlichen Raum und sogenannte – offizielle und nichtoffizielle – Brennpunkte. In Leipzig die Eisenbahnstraße, den Richard-Wagner-Platz, die Einkaufspassage „Höfe am Brühl“ und natürlich den Bahnhof, der bereits schon mehrfach Schauplatz verrohtester „Flüchtlings“gewalt war, siehe hier.

Seit 2015 haben viele Orte „No go Areas“

Und so hat mittlerweile wohl fast jede Stadt – und haben selbst kleinere Orte – in Deutschland eine oder mehrere „No Go Areas“. Das berichten uns auch immer wieder Kollegen aus allen Teilen der Republik, selbst aus einst verschlafenen Winkeln.

Wir haben in Deutschland in vielen Gegenden längst Städte, die in Sachen Kriminalität an Johannesburg, Chicago und so weiter erinnern. Und es hört nicht auf! Noch immer wird von Politik und Medien abgestritten, dass mit dem massenhaften Zuzug von „Flüchtlingen“ brutalste Gewalt ins Land kam. Noch immer wird die Willkommenskultur hoch gehalten, wenn auch zwischenzeitlich leise der ein oder andere „Flüchtlings“Helfer von Bord ging.

Dreiste Worte vom SPD-Mann

Aber zurück zu Jena, denn die feist-dreisten Worte des SPD-Mannes, dem Ortsteil-Bürgermeister von Winzerla, folgen weitere unglaubliche Worte. Herr Gebhardt hat allen Ernstes nichts anderes zu tun, als im Zusammenhang mit dem Mord an der Seniorin die Mülltrennung eines „Flüchtlings“ in Jena ins Spiel zu bringen. Lesen Sie mal, was otz.de schreibt:

Zum Beispiel sei es in Winzerla gelungen, die Flüchtlinge nicht geballt in einem Block unterzubringen, „sondern wirklich weit verteilt“, sagte Gebhardt. „Die ganze Frage der Integration läuft anders ab.“ Ja, da hätten Winzerlaer es zum Beispiel bemerkt, dass der Flüchtling in der Nachbarschaft keine Mülltrennung betreibt. „Dann ist man eben hingegangen, hat mit ihm geredet. Und seither läuft das.“

Das klingt nicht nur wie eine Verhöhnung des Opfers, sondern zeigt einmal mehr, in welcher Parallelwelt unsere Altpolitiker zu leben scheinen!

Dezentrale Unterbringung: mit den nächsten Mördern Tür an Tür?

Vor allem die ersten Worte im Zitat betreffen ein Thema, das immer wieder als positiv gepriesen wird: die dezentrale Unterbringung von „Flüchtlingen“. Wann immer gerade kleinere Städte „Flüchtlinge“ zugewiesen bekamen, sangen die meisten Politiker oder/und Bürgermeister das Hohelied auf die dezentrale Unterbringung.

Als wenn jemand, dem nach Morden ist, in einer dezentralen Unterbringung von heute auf morgen demokratische Werte und die deutsche Lebensart einatmet!

Ich wage zu behaupten, dass so mancher Deutscher heute noch nichtsahnend neben Leuten lebt, von denen wir noch hören werden. In welchem Zusammenhang – das kann man sich wohl denken!

Armes Deutschland.

Bildnachweis (Symbolbild): pixabay.com

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2 Kommentare

  1. Bernd Hoecker

    29. Januar 2019 at 8:38

    Die Deutschen haben auch den NSU hervorgebracht, der „brutalste“ Gewalt in Deutschland verbreitet hat, darum sollte man Ihrer Argumentation folgend auch alle Deutschen/Arier unter Generalverdacht stellen.

  2. Wulf Painting

    25. Januar 2019 at 1:29

    unfassbar, mit welchen bescheuerten Argumenten man uns die „Integration“ der „Geflüchteten“, wie man sich neuerdings politisch korrekt auszudrücken pflegt, schmackhaft machen will. Es reicht offenbar schon, wenn man brav den Müll trennt.
    Wulf

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