Kreuzfahrtschiff
Für gut betuchte Rentner wird aktuell ein Kreuzfahrtschiff als Seniorenresidenz hergerichtet.

Landauf-landab ist die (kommende) Altersarmut ein Thema. Einige  TAFELN, bei denen Bedürftige kostenlos Lebensmittel einkaufen können, sind mittlerweile schon zu Schauplätzen von schmierigen Schlammschlachten verkommen und nahezu täglich kreisen Bilder von flaschensammelnden Rentnern durch die sozialen Netzwerke.

Für betuchte Rentner kann es heißen: “Schiff ahoi”

Dennoch gibt es aber – jetzt und auch zukünftig – betagte Menschen, die durchaus noch das nötige Kleingeld haben, um sich den Herbst oder Winter des Lebens schön zu gestalten. Wer jetzt oder demnächst in die Rente eintritt und gut betucht ist, für den eröffnen sich schöne Wohnmöglichkeiten, was das Residieren im Alter betrifft. Die mondäne Wohnresidenz war gestern, heute wird diesbezüglich schon eine Schippe draufgelegt.

Der neueste Clou in diesem Zusammenhang ist eine schwimmende Seniorenresidenz. Die erste ihrer Art in ganz Europa wird derzeit in den Niederlanden zum Domizil für gut betuchte Rentner umgebaut.

Auf bild.de ist in einem Artikel vom 27. Januar 2020 dazu folgendes zu lesen:

“(…)In einer Werft in Grave (Niederlande) wird derzeit für einen deutschen Anbieter die erste schwimmende Seniorenresidenz Europas gebaut. Das Schiff (4000 Quadratmeter, 50 Wohneinheiten) soll 70 ältere Herrschaften beherbergen. Ein halbes Jahr schippern sie über Europas Flüsse, die andere Hälfte liegt die „FT Calea“ im Heimathafen Köln. Der Anbieter verspricht: Bewohner können ihren Wohnsitz auf dem Schiff anmelden. Auch auf See werden sie medizinisch versorgt. Neben Pflegefachkräften kommen regelmäßig Ärzte an Bord.(…)”

Klingt herrlich! Ist es mit Sicherheit auch. Nur der Preis holt einen dann doch wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Der Preis holt einen auf den Boden der Tatsachen zurück

Billig ist der Spaß nämlich so gar nicht! Laut bild.de muss man für die kleinste Kabine einen “Bereitstellungsanteil” von 29.000 Euro bezahlen. Monatlich sind dann noch einmal 3.500 Euro fällig.

Insofern: Betucht sollte man schon sein, wenn man im reiferen Alter für immer in See stechen will!

Den Originalbeitrag können Sie hier lesen.

Bildnachweis (Symbolbild): stock.adobe.com  / Andy Dean

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