Zynisch & frech: Wegen geschlossener Fitness-Studios setzt Bundesregierung auf Gartenarbeit!

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Das Haus mit Garten ist in den letzten Lockdown-Phasen hierzulande zum Sehnsuchtsort mutiert. Bietet es doch auch Erholung, Natur und frische Luft satt, wenn man wegen Ausgangsbeschränkungen & Co. nirgendwo hin kann.

WIE schön in solchen Zeiten ein Einfamilienhaus ist, dürften in den letzten Monaten auch jene „Was-mit-Medien-oder-Demokratie“-Gestalten mitbekommen haben, die Menschen mit Garten und/oder Landbewohner die letzten Jahre über stets als „rückständig“ und „rückwärtsgewandt“ etikettierten.

Viele von dieser Fraktion werden wohl aktuell im Rennen um bezahlbare „Schollen“ mit Garten und Terrasse mitmischen, denn etliche dieser Leute dürften nicht scharf darauf sein, den nächsten Lockdown (der aktuell schon wieder für den Sommer im Gespräch ist) im balkonlosen WG-Zimmer auf`m Prenzlberg in Berlin zu verleben.

Ein eigenes Haus mit Garten ist aktuell begehrt wie nie!

Dumm nur, dass in den meisten deutschen Regionen derzeit kaum bezahlbare Eigenheime auf dem Markt sind. Die eigenen vier Wände sind begehrt wie nie und viele, viele Menschen können die rigiden Corona-Maßnahmen nicht im Eigentum mit Garten genießen – im Gegenteil.

Vor diesem Hintergrund scheint die Denke der Bundesregierung, dass die Deutschen in Zeiten geschlossener Fitnessstudios doch auf Gartenarbeit setzen sollten, mehr als zynisch. Und offenbart einmal mehr die Realitätsferne dieser abgehalfterter Altparteien-Gestalten.

Auf welt.de ist zum Thema „Gartenarbeit“ als wohlwollender „Lockdown-Tipp“ folgendes zu lesen:

„(…)Auf dem Sofa liegen, Dosenravioli essen und nichts tun – wer das macht, der werde zum Helden der Corona-Krise. So jedenfalls lautete die Botschaft einer Video-Kampagne der Bundesregierung, die Bürger im Winter zum Daheimbleiben animieren sollte. Sport machen? Das wäre auch kaum möglich gewesen, sind Fitnessstudios und Sportvereine doch seit Monaten fast überall geschlossen.

Glaubt man der Bundesregierung, scheinen baldige Öffnungen auch nicht nötig zu sein. Die Menschen bekämen offenbar auch so genügend Bewegung, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervorgeht, die WELT vorliegt. „Nach derzeitiger Datenlage besteht in Folge dieser Beschränkungen kein signifikanter Rückgang der körperlichen Aktivität“, heißt es darin.

Grund dafür könnten die Alternativen sein, mutmaßt die Bundesregierung und nennt allen voran die digitalen Ersatzangebote vieler Vereine und Fitnessstudios. Konkrete Erkenntnisse dazu lägen der Bundesregierung allerdings nicht vor.

Sind Fitnessstudios plötzlich entbehrlich? Ihre Existenzberechtigung will die Bundesregierung den Betrieben zwar nicht absprechen: „Sportvereine und Fitnessstudios unterstützen mit ihren Angeboten die Bevölkerung dabei, regelmäßig und ausreichend körperlich aktiv zu sein und somit dem Risiko verschiedener physischer Erkrankungen und psychischer Beschwerden vorzubeugen“, heißt es in der Antwort.

Diesem Ziel würden aber auch Aktivitäten im Alltag wie Fahrradfahren, längere Spaziergänge und Gartenarbeit dienen. Dabei hat schätzungsweise nur jeder zweite Deutsche überhaupt einen eigenen Garten.

Die Studiobetreiber sind entsetzt, zeigen ihre Daten zur sportlichen Betätigung doch etwas ganz anderes. „Die Antwort ist bodenlos“, sagt Birgit Schwarze, Präsidentin des Arbeitgeberverbandes deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen (DSSV), WELT.(…)“

Natürlich ist eine solche Aussage bodenlos – da haben die Fitnessunternehmer absolut Recht! Und nicht nur das: Die Zynik und Realitätsferne, die dieser Aussage innewohnt, ist einfach nur beispiellos.

Brisant wird es, wenn Eigenheimverbot und Dauerlockdowns Hand in Hand gehen

Sicher wird das ganze Thema noch brisanter, wenn vielleicht schon in Kürze die Grünen, von denen sicher nicht wenige die extremen „Zero Covid“-Strategien befürworten dürften, an der Macht sind und dann womöglich Einfamilienhausverbote und kontinuierliche Lockdowns Hand in Hand gehen.

Die Fitnessstudiobetreiber sollten sich deshalb – ebenso wie jene, denen das (zukünftige) eigene Häuschen im Grünen lieb und teuer ist – genau überlegen, bei wem sie im Herbst bei der Bundestagswahl ihr Kreuzchen machen!

Denn: Vielen scheint nicht klar zu sein, WAS die Kobolde, die vom Relotius-Heer hochgeschrieben werden, wirklich vorhaben. Wem das noch nicht so klar ist, der informiert sich am besten hier.

Hält die Erfolgswelle der Grünen dennoch an, wird dem Otto Normalo mit gesundem Menschenverstand wohl nichts weiter übrig bleiben, als sein Säckel zu packen und den Wahnsinn der deutschen Politik vom (ost)europäischen Ausland aus zuzusehen. Mit Popcorn.

Bildnachweis: stock.adobe.com / K.-U. Häßler

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