Cannabis für medizinische Zwecke – Was ist dran?

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Seit dem 10. März 2017 ist es in Deutschland eine Gesetzesänderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften des Gesetzgebers vorgenommen worden. Damit ist es möglich geworden, dass Patienten mit schweren psychischen und körperlichen Erkrankungen Cannabis auf Rezept beziehen können, um eine Linderung der Beschwerden zu erreichen.

Zu diesem Grund wurde in Deutschland eine sogenannte „Cannabis Agentur“ eingerichtet – eine staatlich gesteuerte Stelle, die den Anbau, die Ernte und Verarbeitung sowie die Qualität des Cannabis für medizinische Zwecke steuert und kontrolliert.

Sie ist ein Fachgebiet der Abteilung Zulassung 4 (Therapieeinrichtungen und traditionelle Arzneimittel) des „Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte“.

Cannabis kann von einem Arzt bei verschiedenen schweren psychischen und körperlichen Erkrankungen verschrieben werden. Dabei sollten jedoch sämtliche Methoden der klassischen Medizin bereits ausgereizt worden sein. Außerdem war es notwendig, dass gemäß der ärztlichen Einschätzung eine Besserung des Gesundheitszustandes des Patienten zu erwarten ist.

Studien haben ergeben, dass Cannabis vor allem bei dauerhaften Schmerzen, Muskelkrämpfen bei einer bestehenden Multiplen Sklerose, Übelkeit und Erbrechen bei einer momentanen Chemotherapie, einem ungewollten Gewichtsverlust. Allerdings brechen viele der Nutzer von Cannabis die Behandlung mit Cannabisprodukten aufgrund von Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Psychosen und Konzentrationsschwäche wieder ab.

Die drei Kategorien des Cannabis

Im Internet werden immer mehr Sorten für den eigenen Anbau von Cannabis entwickelt, um den Konsum vielfältiger und flexibler zu gestalten. Wer jedoch Cannabis konsumieren möchte, sollte sich darüber bewusst sein, alles mit der Qualität des Samenguts steht und fällt. Die Cannabissamen von Royalqueenseeds gehören zu den besten und sie gibt es in drei unterschiedlichen Kategorien, die alle anders auf den menschlichen Organismus wirken. Diese Arten sollen an dieser Stelle noch einmal kurz beschrieben werden:

  1. Reguläre Cannabissamen

Bei den regulären Cannabissamen wachsen sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen. Dies passiert genau auf die natürliche Weise, wie es von der Natur vorgesehen ist. Männliche Pflanzen sind vor allem für die weitere Züchtung der nächsten Pflanzengeneration erforderlich, da sie die weiblichen Blüten bestäuben und neue Pflanzen entstehen. So kann die nächste Generation von Samen gezogen werden.

  1. Feminisierte Cannabissamen

Die feminisierten Cannabissamen sind bei denjenigen beliebt, die selbst Cannabis konsumieren wollen. Die Pflanze ist dazu genetisch verändert worden, mit dem Ziel, dass lediglich weibliche Blüten, die das harzartige Buds produzieren. Sie eignen sich vor allem für diejenigen, die einen schnellen Wachstumsverlauf und eine leichte Blütephase mögen, sind diese Samen genau richtig.

  1. Autoflowering Cannabissamen

Autoflowering Samen haben viel Interesse in der Cannabis Community hervorgerufen. So wie bei der Entwicklung der feminisierten Hanfsamen haben alle europäischen Züchter auch bei der Entwicklung der selbstblühenden Hanfsamen eine tragende Rolle gespielt. Da Lichtzyklen nicht beachtet oder männliche Pflanzen entfernt werden müssen, sind sie als selbstblühende Samen bekannt.

Ein weiterer Aspekt, der mit der Zucht der Cannabispflanzen in Verbindung steht, liegt in der Anbauweise von Cannabis, denn er kann unter freiem Himmel oder in Zuchträumen angepflanzt werden. Bei einer Plantage im Freien ist der finanzielle Aufwand geringer, da die Sonne die Beleuchtung der Pflanze übernimmt. Liegt die Plantage in Innenräumen, muss die Versorgung mit elektrischem Licht und künstlicher Bewässerung erfolgen. Die Pflanze liefert dann allerdings einen höheren Ertrag.

Welche Sorten kommen in Frage?

Mittlerweile existieren über 1.000 verschiedene Arten des Cannabis, die sich in die oben genannten Kategorien einsortieren lassen. Für Konsumenten, die Cannabis selbst anbauen, sollten feminisiertes Cannabis zu sich nehmen, da der Anteil an Cannabinoiden in der weiblichen Blüte am höchsten sind. 

Es gibt noch weitere Informationen zu Marihuana-Sorten, die alle ihre Vorzüge haben. Dabei werden viele der beliebten Arten miteinander gekreuzt, sodass ihre Vorteile miteinander kombiniert und das Cannabis noch effektiver ist. Daher kommen immer mehr neue Sorten auf den Markt, sodass das Gras individueller ausgewählt werden können.

Bildnachweis: Stock.adobe.com / MexChriss

 

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