Corona: Bildungsministerin rechnet mit Schulbetrieb erst nach Massen-Impfungen

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Bildungsministerin

Will die Bildungsministerin alle Schüler durchimpfen lassen, bevor der Unterricht weitergeht?

Darf demnächst nur am Schulunterricht teilnehmen, wer als Schüler geimpft ist? Neueste Berichte über Äußerungen von Bildungsministerin Anja Karliczek legen das nahe.

So wartet beispielsweise der Deutschlandfunk mit folgender Schlagzeile über die CDU-Politikerin am 30. April 2020 auf seiner Online-Plattform auf:

„Karliczek: Regulärer Schulbetrieb in Coronakrise erst nach Impfung“

Der sich daran anschließende Beitrag ist allerdings recht dünn gehalten, mehr zu dem Ansinnen erfährt man auf br.de. Dort wurde zum selben Thema ebenfalls am 30.04.20 ein Beitrag veröffentlicht.

Schulbetrieb erst wieder nach Massen-Impfungen?

Aus diesem geht unter anderem hervor:

„(…)Bundesbildungsministerin Anja Karliczek rechnet damit, dass die Corona-Beschränkungen an Schulen noch lange gelten. Wie Karliczek dem BR sagte, werden die Schulen den Regelbetrieb erst dann wieder aufnehmen können, wenn ein Impfstoff gefunden ist und große Bevölkerungsgruppen geimpft sind. Das werde vermutlich erst in zwölf bis 18 Monaten der Fall sein. Bis dahin, so die CDU-Ministerin, werde es eine Mischform von Präsenzunterricht und digitalem Unterricht geben. In den Schulen seien strenge Hygiene- und Abstandsregeln zu befolgen.(…)“

Hm…was soll man davon halten? Impfungen sind nicht per se schlecht, ganz klar. Nur wird in Sachen Corona fast jeden Tag eine andere These durch die Medien getrieben, so dass kaum einer weiß, was er wirklich von der ganzen Sache halten soll.

Soll so rasch adäquater Impfstoff verfügbar sein?

Mal wird das Virus als hochgefährlich beschrieben, dann wieder nur als eine Art stärkere Grippe. Soll da wirklich bald schon ein Impfstoff verfügbar sein, der adäquat ist? Wo so viele Experten so unterschiedliche Meinungen über das Virus abgeben? Als medizinischer Laie fragt man sich sowas natürlich.

Hinzu kommen irritierende Berichte über die WHO und Internet- und Impf-Guru Bill Gates, der offenbar nur noch in Medizin macht und diesbezüglich ganz eigenwillige Vorstellungen hat. Von Macht und Machenschaften ist die Rede.

Trump will WHO sogar Gelder streichen

Und dass der mächtigste Mann der Welt – Donald Trump – der WHO (Weltgesundheitsorganisation) sogar Gelder entziehen will, macht ebenso stutzig.

Jetzt sollen also „große Bevölkerungsgruppen“, sprich: Massen, geimpft werden, um den Schulbetrieb wieder hochfahren zu können. Dass diese Massen wohl Schülerinnen und Schüler sein sollen, liegt auf der Hand.

Diese Nachricht dürfte bei strikten Impfgegnern wohl einschlagen wie eine Bombe, das ist klar! Und auch wenn – wie oben erwähnt – Impfen nicht prinzipiell etwas Schlechtes ist: Durch die sich oftmals widersprechenden Aussagen in Sachen Corona dürfte die neueste Ansage der eher im Hintergrund agierenden Bildungsministerin Karliczek wohl diesmal auch Eltern, die dem Impfen  offen gegenüber stehen, irritieren.

Zu vieles bleibt in der Coronakrise nebulös

Nicht, dass der Großteil der Deutschen sich nicht wünscht, dass alles Menschenmögliche getan wird, um die Pandemie einzudämmen, aber: Irgendwie läuft bei Corona so vieles fragwürdig und intransparent ab, dass man dazu neigt, den Politikern der Altparteien nicht einen Millimeter mehr über den Weg zu trauen.

Bei Millionen Menschen in Deutschland dürften die Akteure in Berlin zudem absolut „durch“ sein, das steht auch fest.

Insofern bleibt abzuwarten, wie die Menschen hierzulande auf den Vorschlag (oder die Anordnung?) die Schulkinder impfen zu lassen, damit sie wieder unterrichtet werden können, reagieren.

Bildnachweis: picture alliance/Bernd von Jutrczenka/dpa

Quellen: Deutschlandfunk.de, br.de

 

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