Erholsamer Schlaf – was Schlafzimmereinrichtung & persönliche Gewohnheiten ausmachen

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Ein gesunder und erholsamer Schlaf stellt die Basis unseres ganzen täglichen Handelns dar. Sei es die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit wie auch das gesamte Wohlbefinden. Daher verbringen Menschen in der Regel auch ein Drittel ihres Lebens im Bett – im Idealfall schlafend. Unabhängige Studien kamen jedoch zu dem Ergebnis, dass rund jeder Zehnte an chronischen Ein- und Durchschlafstörungen leidet.

Die Ursachen dafür sind mannigfaltig: Von wirklich ernsthaften psychischen wie auch physischen Auslösern, die nur mithilfe professioneller medizinischer Betreuung zu beseitigen sind, bis hin zu den falschen Gewohnheiten rund um das Zubettgehen, Leistungsdruck sowie Stress. Oftmals ist es aber auch schlicht die falsche bzw. unzureichende Schlafumgebung, die Betroffene daran hindert, in das Land der Träume zu gelangen.

Dazu zählen Umgebungsverhältnisse wie die Luftqualität, Lichtverhältnisse oder Einrichtungsdetails des Schlafraums selbst sowie die Schlafunterlage: das Bett. Gerade bei Letzterem gibt es einige Stellschrauben, mit denen sich die gesamte Schlafqualität nachhaltig verbessern lässt.

Gesamtsystem Bett – darauf kommt es an 

Die Schlafunterlage bzw. das gesamte System setzt sich aus dem Bettgestell, Lattenrost, der Matratze sowie einen optionalen Matratzen-Topper zusammen. Bereits beim Bettgestell haben Verbraucher die Qual der Wahl: Während die einen auf die Vorteile von Massivholzbetten setzen, schwören die anderen auf ein Boxspringbett. 

Wesentlich wichtiger im Zusammenhang mit einem erholsamen Schlaf ist dabei allerdings die Kombination aus Matratze und Lattenrost. Denn die ist letztlich dafür verantwortlich, dass wir uns wohlfühlen und unsere gesamte Wirbelsäule effektiv gestützt wird. Hier hat man die Auswahl zwischen klassischen Rollrost, Federholz-, Tellerfeder- oder Mehrzonenrahmen. Gerade ein Mehrzonen-Lattenrost bietet durch seine Kombination aus einem Tellerfeder- und Federholzrahmen gute Liegeeigenschaften.

Diese sind zum Beispiel als sogenannte 7-Zonen-Lattenroste erhältlich, die an jeder Körperstelle unterschiedliche Liegeh. aufweisen und die sich noch feinjustieren lassen.

Während die Auswahl bei Lattenrosten durchaus noch überschaubar ist, sieht das bei der Wahl der richtigen Matratze schon anders aus. Daher stellen sich Verbraucher vor dem Hintergrund der unzähligen Matratzentypen, -dicken und deren Härtegrade immer wieder die Frage: Wie finde ich die richtige Matratze?

Gerade im stationären Handel gestaltet sich die Antwort auf diese Frage oft schwierig. Denn mit einem kurzen Probeliegen in Straßenklamotten ist es oft nicht getan. Wer eine passende Matratze finden möchte, sollte diese unbedingt Probeschlafen. Denn bei der Wahl der Matratze kommt es nicht nur allein auf deren Ausführungsart oder Härtegrad an.

Die Körperform ist ebenso entscheidend

Vielmehr entscheiden auch die Körperform, -gewicht und -größe sowie die persönlichen Vorlieben des Schläfers darüber, ob die Matratze letztlich passt oder nicht. Diesbezüglich gibt es eine gute Alternative von bett1, einem Online-Händler für Matratzen und Schlafzubehör, der im Jahre 2004 von Adam Szpyt gegründet wurde. Anlass zur Gründung gaben Szpyt dabei seine schlechten Erfahrungen, die er wie viele andere Verbraucher im Dschungel des Matratzenmarktes machte.

Deshalb entwickelte er mit bett1 auch direkt die Bodyguard-Matratze, die ausgeführt als Doppelfestigkeitsmatratze gleich zwei Liegehärten in einem Produkt vereint. Durch einfaches Wenden kann dabei die Härte von fest auf mittelfest eingestellt werden.

Gerade bezüglich der Härte einer Matratze stehen viele Verbraucher vor der Frage: Was bedeutet der Härtegrad bei Matratzen? Der Härtegrad wird von konventionellen Matratzenherstellern gerne auf einer Skala von H1 bis H5 oder oftmals auch von F1 bis F5 unterteilet.

Problem bei diesen Angaben ist die Tatsache, dass diese grundsätzlich nur mit einer gewissen Körpergewichtsspanne korrelieren. Weitere Faktoren wie die persönlichen Vorlieben an das Liegegefühl, der individuelle Körperbau sowie die bevorzugte Schlafposition werden dagegen kaum berücksichtigt. Deshalb sagt der konventionelle Härtegrad nur weniger darüber aus, ob sich die Matratze eignet oder nicht. Wichtig ist, diese einige Nächte unter realen Schlafbedingungen Probe zu liegen. 

Passende Rahmenbedingungen im Schlafzimmer schaffen

Neben der Wahl der richtigen Schlafunterlage gilt es auch die Rahmenbedingungen im Schlafgemach entsprechend anzupassen, um sich so eine beruhigende und gemütliche Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang vor allem die Ausschüttung der Schlafhormone Serotonin sowie Melatonin, die beispielsweise durch eine falsche Farbwahl gemindert werden kann. Dementsprechend gilt es auch die farbliche Gestaltung der Wände und Dekorationselemente entsprechen auszuführen. Für die Wände bieten sich generell etwas gedecktere Farbtöne an. Für das Gemüt anregende Farbtöne wie beispielsweise Rot sind dagegen eher zu meiden.

So eignen sich beispielsweise Erdtöne wie Ocker oder Beige, Anthrazit, Grün, Blau sowie klassisches Weiß. Beim Beleuchtungskonzept kann man neben einem an der Decke angebrachten Hauptlicht auch auf indirekte Lichtquellen sowie das klassische Leselicht setzen. Diese sollten allerdings möglichst keine Blaulichtanteile enthalten, da sich diese schlecht auf die Melatoninausschüttung auswirken würden. Besser sind dagegen Warmweiß, Orange oder Bernsteinfarben. 

Zudem sollte der Schlafraum möglichst aufgeräumt und mit Dekorationselementen nicht zu überladen sein. Denn auch eine unaufgeräumte bzw. unruhige Umgebung wirkt sich letztlich negativ auf den Schlaf aus. 

Die Wände lassen sich beispielsweise mit ausgewählten Bildern, persönlichen Fotos oder geschmackvollen Wandteppichen aufhübschen. Auf dem Bett vermitteln Deko-Kissen sowie Tagesdecken ein wohnliches Ambiente. Kleine Bettvorleger an jeder Bettseite sorgen für zusätzliche Behaglichkeit.

Auch adäquate Luft- und Temperaturverhältnisse sind für einen erholsamen Schlaf wichtig. So sollte die optimale Luft in der Nacht möglichst sauerstoffreich sein und sich in einem Temperaturfenster von 15 bis 18 Grad bewegen. Vor dem Zubettgehen sollte daher immer ausreichend stoßgelüftet werden. Wer von außen keine Lärmquellen zu befürchten hat, die stören könnten, der kann auch mit gekippten Fenster träumen. 

Die richtige Schlafhygiene als essenzielle Voraussetzung für einen guten Schlaf 

Last but not least gilt es auch seine persönlichen Verhaltensweisen so anzupassen, um sich eine gute Basis für einen erholsamen Schlaf zu schaffen. So sollte man beispielsweise zu festen Zeiten Zubettgehen und sich davor an gezielte Rituale halten, die einen dabei helfen, abzuschalten und zu entspannen. Vor dem Schlafengehen noch schnell berufliche E-Mails zu checken ist daher eher kontraproduktiv. Grundsätzlich sollte man mobile Endgeräte wie Tablets, Smartphones oder Laptops eher meiden, da deren Displays blaues Licht emittieren, welches wiederum die Melatoninausschüttung hemmt. 

Gleichzeitig gilt es möglichst wenig aufputschendes Koffein zu konsumieren. Auch auf Alkohol, der bei Schlafproblemen gerne mal zum Einsatz kommt, ist weitestgehend zu verzichten. Zu bevorzugen sind dagegen beruhigende Teesorten wie Zitronenmelisse oder Lavendel, leichte Fruchtsaftschorlen oder einfach nur Wasser. Auch fettiges Essen wie Burger, Pizza oder Pommes sind vom abendlichen Speiseplan zu verbannen, da sie den Körper belasten und so den Schlaf stören. 

Bildnachweis: stock.adobe.com / REDPIXEL

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