Ernährung: Kleine Veränderungen für die Gesundheit

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Kaum ein Thema wird so heiß diskutiert und hält sich so hartnäckig in Frauenköpfen:

um wirklich schön zu sein, braucht es einen straffen, schlanken und anbetungswürdigen Körper. Dass das jedoch nicht der Wahrheit entspricht und dass wahre Schönheit tatsächlich von innen kommen kann, wissen dabei nur die wenigsten. Gesunde Ernährung, die Schönheit unabhängig von Körperform erzeugt, hat nichts mit Diät zu tun.

Und sie ist unkomplizierter als gedacht.

Ernährungsfallen kennen und austauschen

Was Frauen tagtäglich zu sich nehmen, wirkt sich nicht nur auf das Gewicht aus. Auch das Hautbild, die Haare und das Bindegewebe werden deutlich stärker von Ernährung beeinflusst, als häufig angenommen wird. Da jede Zelle des Körpers nur dann gut funktionieren kann, wenn sie so gut wie möglich vor schädlichen Einflüssen geschützt wird, ist vielen Lebensmittelherstellern jedoch herzlich egal. Sogar vermeintliche Beauty-Produkte und fett- oder zuckerarme Lebensmittel können die Zellen schädigen und wirken sich sogar auf die eigene Stimmung aus.

Säfte aus dem Supermarkt: selten eine gute Entscheidung.

Solche Ernährungsfallen lassen sich jedoch im Handumdrehen enttarnen und durch gesündere Alternativen austauschen. Die Devise lautet hier: So natürlich wie möglich.

Alles, was in Supermarktregalen liegt und über eine ellenlange Zutatenliste verfügt, wurde stark verarbeitet und hat mit seinem naturgegebenen Ausgangszustand kaum noch etwas gemein.

Beispiele hierfür sind:

  • Fruchtjoghurt
  • Säfte
  • Fertiggerichte
  • und Saucen beziehungsweise Dips.

Hier finden sich Konservierungsstoffe, unnatürliche Aromen, eine ganze Menge Zucker, Farbstoffe und mehr. All diese Zusätze sollen den Geschmack verbessern und den Verbraucher umso häufiger zugreifen lassen. Wer sich jedoch gesund ernähren möchte, zeigt stark verarbeiteten Produkten künftig die kalte Schulter und wird selbst aktiv.

Das beginnt schon beim Saft am Frühstückstisch. Viele Supermarktprodukte enthalten weniger als fünfzig Prozent Frucht und sind mit künstlichen Stoffen sowie Fruktose und Glukose angereichert. Die gesündere Alternative sind selbst zubereitete Säfte, die nicht nur klassische Früchte wie Orange enthalten, sondern auch mit Karotten, Gurke oder Rote Bete punkten.

Da sich diese Gemüsesorten jedoch nur schwer mit der Zitronenpresse bearbeiten lassen, ist ein guter Entsafter das Mittel der Wahl. Was ein solcher enthalten sollte und welche Details beim Kauf besonders wichtig sind, hat küchengeräte-test.de zusammengefasst. Der Vorteil selbst zubereiteter Säfte: Frauen haben die Zusammenstellung in der Hand und enthaltene Vitamine und Mineralstoffe bleiben bestmöglich erhalten.

Gleiches gilt für Joghurt und Quark. Der beliebte Fruchtgeschmack ist bei konventionellen Produkten meist das Ergebnis eines wenig gesunden Chemiecocktails gepaart mit einer Menge Zucker. Daher lohnt es sich, künftig nur noch zu Naturjoghurt zu greifen und diesen mit frischen Früchten wie Himbeeren, Brombeeren, Mango oder Ananas zu mischen. Wer keine Stückchen im Joghurt mag, nutzt einen Stabmixer und erzeugt so in der eigenen Küche eine viskose Masse ganz ohne Zusatzstoffe. 

Dieses Prinzip lässt sich auf nahezu jedes verarbeitete Produkt anwenden. Fertiggerichte für die schnelle Küche können genauso gut selbst gekocht und eingefroren werden, während eigens eingekochte Chutneys als Dip zu Gemüse oder Crackern gleich doppelt so gut schmecken. Einige Rezepte für selbstgemachte Chutneys finden Interessierte bei eatsmarter.de.

Die Sache mit dem Wohlgefühl

Mit weitestgehend natürlichen Lebensmitteln verwandelt sich der eigene Speiseplan schnell in eine gesunde Basis. Doch auch hier lauern Gefahren, die dem Körper über kurz oder lang schaden können. Das ein oder andere Pfund „zuviel“ ist dabei nicht einmal das wirklich Schlimme, denn Frau sollte sich in ihrem Körper so wohl wie nur möglich fühlen. Da Medien das Bodyshaming heute auf weitaus perfidere Art praktizieren, gibt es dennoch Frauen, die sich in ihrer Haut nicht wohl fühlen. Eine Umfrage ergab, dass etwa 14 Prozent aller Teilnehmer weniger zufrieden mit ihrem Körper sind, während vier Prozent gar keine Zufriedenheit empfinden.

Unzufriedenheit kann auch nach einer Diät bestehen bleiben.

Bevor die gesunde Veränderung des eigenen Speiseplanes im wahrsten Sinne des Wortes Früchte tragen kann, sollten sich Frauen von vermeintlichen Idealen lösen und ihren Körper als das betrachten, was er ist: Einzigartig und gerade deswegen schön. Was das mit Ernährung zu tun hat, erschließt sich jedoch erst auf den zweiten Blick:

so neigen unzufriedene Frauen, die sich mit allerlei negativen Gefühlen herumschlagen, zu falschen Ernährungsweisen. Diese schaden der Gesundheit und können nur durch ein grundlegendes Überdenken der eigenen Einstellung weichen.

Wer mit dem eigenen Körper zufrieden ist, hegt keinerlei Gefühle der Wut oder Ablehnung sich selbst gegenüber. Ganz automatisch wächst die Bereitschaft dafür, den Körper bestmöglich zu versorgen. Ob dabei dann früher oder später ein paar Pfunde purzeln, ist zweitrangig. Zufriedenheit schenkt Freiheit.

Freiheit, das eigene Sättigungsgefühl zu erkennen, Frust-Snacks durch gesunde Naschereien zu ersetzen und den Körper unbeeinflusst zu bewegen.

Ein bewusstes Leben beeinflusst auch den Kühlschrank

Wer nicht darauf achtet, was auf dem Teller liegt und kein Bewusstsein für gutes Essen entwickelt, wird sich kaum an künstlichen Zusatzstoffen, schädlichem Zucker und Weißmehl stören. Dann  zählt alleine das sättigende und allenfalls schmackhafte Ergebnis. Doch mangelndes Bewusstsein ist ein Problem, denn viele Frauen wissen nur wenig über Inhaltsstoffe einzelner Lebensmittel und ihren eigenen Bedarf.

Der Körper jedoch braucht Vitamine, Mineralstoffe, Kohlenhydrate, Proteine und sogar Fette, um von innen heraus strahlen zu können. Es lohnt sich daher, beim Durchschlendern der Gemüseabteilung den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen zu werfen und manches Lebensmittel in einem neuen Licht zu betrachten.

Das wiederum öffnet die Tür in ein genussvolleres und gesundheitsbewusstes Genießen. Selbst gekochte Mahlzeiten, frisch gepresster Saft und eigens zusammengestellte Snacks mit Nüssen, Trockenfrüchten oder Kernen machen dann richtig Spaß. Immer im Gepäck ist ab diesem Zeitpunkt nämlich das gute Gefühl, dem Körper einen Gefallen zu tun.

Wie die Apotheken-Umschau anmerkt, ist auch die Mahlzeit an sich ein Moment, der Ruhe und Muße erfordert. Wer sich Zeit nimmt und jeden Bissen bewusst erlebt, ist schneller satt und fühlt sich im Anschluss besser.

Und soll es dennoch einmal ein Snack vor dem Fernseher sein, könnten Vollkornsalzstangen, Kohlrabisticks oder Mandeln adäquate Alternativen zu Schokolade und Chips darstellen.

Bildquellen:

(1): JESHOOTS (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

(2): PublicDomainPictures (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

 

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