Hamburg: Radikale Tierschützer werfen Ehrenamtlerin aus Verein, weil sie Eier in Waffelteig rührte

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Frau backt Kuchen

Eier gehören beim Backen häufig dazu.

Der Hamburger Tierschutzverein (HTV) hat Tradition. Besteht er doch immerhin schon seit 1841 und kann laut dem Portal stern.de auf rund 5000 Mitglieder verweisen. Nach der Hauptstadt Berlin ist er der zweitgrößte Tierheimbetreiber in Deutschland. Tausende Tiere werden jährlich aufgenommen und an tierliebende Haushalte gegeben. Auch die Versorgung von Fundtieren wird über das Heim des Vereins gewährleistet.

Sind die Hamburger Tierschützer als Gesinnungswächter unterwegs?

Deshalb profitiert der Verein auch von öffentlichen Geldern – über 1 Million pro Jahr sollen laut einem Berichten auf stern.de fließen. Doch werden die Gelder an radikale Tierschützer gezahlt, die ihre fundamentalen Ansichten in einem Gesinnungskampf austragen? Kommen jetzt – nach den Refugee-, Ernährungs- und Klima-Radikalen – auch noch Tierliebhaber mit DDR-artigen Einstellungen um die Ecke? Betrachtet man den Fall, den sich der Hamburger Tierschutzverein gerade geleistet hat, so könnte die Antwort durchaus „ja“ lauten. Das eingangs erwähnte Portal des STERN schreibt dazu in seiner Online-Ausgabe am 05. Oktober 2019 folgendes:

„Zwei Eier nur – der ganze Ärger dreht sich um Hühnereier, aber er ist exemplarisch. „Am 13. Juli rührte Vera Jungclaus Margarine in ihren Waffelteig und die beiden „blöden Eier“, wie sie erzählt. Die Rentnerin ist seit bald 50 Jahren Mitglied im Hamburger Tierschutzverein. Die Eier stammen von Hennen, die sie aus dem Tierheim adoptierte und die heute munter in ihrem weitläufigen Garten gackern – von glücklichen Hühnern also. An den Eiern, meinte sie, sei also nichts auszusetzen. Doch der Waffelverkauf in dem vereinseigenen Café wurde jäh gestoppt: „Sind da etwa Eier drin?“ Seit diesem Tag darf die 80-Jährige für den Tierschutzverein nicht mehr backen, auch sonst verzichtet die Organisation auf ihre ehrenamtlichen Dienste. Der Grund: Die Gaststätte gibt sich seit Kurzem streng vegan.“

Vegan – die neue Kult-Philosophie der Ernährungsjunkies macht schon seit geraumer Zeit mit radikalen Ideen und Intoleranz von sich reden. Viele Veganer wähnen sich als jene, die auf der „richtigen“ Seite stehen und agieren in Dauerschleife als Moralapostel. Offenbar trifft das auch auf die Leitung des Hamburger Tierschutzverereins zu, denn im Internet ist im Zusammenhang dieses Vereins viel von „vegan“ die Rede. Auch auf dessen Facebookseite steht beispielsweise: „Tierliebe fängt beim Essen an“. Was an und für sich ja erstmal gut und okay ist. Doch die Schreibweise des Vereins im Web ist mit vielen Gendersternchen versehen, was zumeist sowieso schon auf Leute hinweist, die meinen, die Gesellschaft mit solchen sinnfreien Gaga-Aktivitäten verändern zu können.

Man kann Tiere lieben und Fleisch essen

Sinnfrei (und menschlich daneben sowieso!) dürfte deshalb die oben erwähnte Aktion gegen die backende Ehrenamtlerin auf jeden Fall gewesen sein. Denn Tierliebe in allen Ehren: Dass der Mensch sich von jeher auch von Tieren ernährt, dürfte naturgegeben sein und wohl auch in den Genen eines jeden Menschen stecken. Zumal muss in Sachen Tierliebe der Ehrlichkeit halber auch differenziert werden: Ich kann meinen Hofhund über alles lieben und mir dennoch ein Schnitzel aus Schweinefleisch schmecken lassen. Das ist kein Widerspruch, sondern völlig normal. Dass die Veganer, deren einseitige Ernährungsart alles andere als gesund sein dürfte, aber die Realität völlig ausblenden, zeigt sich in der Reaktion der Vereinsvorsitzenden Sandra Gulla und dem Gebaren des Vereins an sich.

Hierzu schreibt stern.de in dem erwähnten Beitrag folgendes:

„Den Tierschutzverein trimmt Gulla konsequent auf Veganismus. „Ich würde mir wünschen, dass sich jeder, der sich Tierfreund nennt, auf diesen Weg begibt.“ Reibungen unter den Mitgliedern nimmt sie dabei in Kauf: „Es geht nicht ohne Konflikte“, sagt Gulla.(…)Tatsächlich ist der Verein über den neuen Kurs tief gespalten. Nicht nur Vera Jungclaus, die in dem Vereinscafé nicht mehr backen darf, reagiert verärgert. Ein anderer klagt, er werde als „Tiermörder“ diffamiert, weil er beruflich einen Fischimbiss betreibt. Und auch die ehemalige Vereinsführung distanziert sich: „Der Verein wurde gekapert“, sagt etwa das frühere Vorstandsmitglied Helga Milz. „Die Leidenschaft hat sich zu einem bösen Fundamentalismus entwickelt.“ Seit Kritiker ihre Bedenken gegen die Vereinsführung öffentlich machen, reagiert die Vereinsleitung zunehmend dünnhäutig: Wer sich abfällig äußert, muss mit Abmahnung rechnen. Rund ein Dutzend Vereins-Ausschlussverfahren laufen derzeit.“

Als Tiermörder bezeichnet zu werden, weil man beruflich einen Fischimbiss betreibt, ist schon absolut harter Tobak! Und zeigt einmal mehr die Verbissenheit und Radikalität, mit der Menschen, die meinen, auf der richtigen – der guten – Seite zu stehen, für eine fragwürdige Sache kämpfen. Man kennt das von den Klatschern, den Klimadioten, den Gender- und Sexismus-Radikalen.

Radikalität erinnert an verblendete Betongenossen

Sie alle erinnern in ihrer Verblendung an die einstigen Betonköpfe und „Überzeugten“ in der DDR. Wobei „sich erinnern“ streng genommen nur die ehemaligen DDR-Bürger können, alle anderen hatten zumeist nur den flüchtigen Blick von außen.

Aber vielleicht liegt ja hier der Hase im Pfeffer? Klima, Migration, Veganismus und Gender – die Befürworter dieses Irrsinns muten nahezu alle totalitär an. Kritiker und Gegner werden nicht selten mit Hass überzogen, ihnen wird häufig mit Hetze und allermeist mit Intoleranz begegnet. Die Tierschutz-/Eier-Posse ist hierfür mal wieder das beste Beispiel. Woran es liegen mag? Man weiß es nicht. Oftmals hat man den Eindruck, diesen Leuten geht (ging) es stets zu gut und in Ermangelung wirklicher Probleme suchen sie sich bizarre Betätigungen auf Feldern, auf denen sie immer radikaler agieren und in totaler Verblendung ihre Hingabe lustvoll zelebrieren.

Währenddessen für wirkliche Hilfsfelder (deutsche Obdachlose, deutsche Heimkinder, deutsche Waisen, arme Kinder in Deutschland, arme deutsche Senioren, Drogen- und Clan-Präsenz hierzulande) die Radikalität fehlt und hier lange nicht solche Massen an Menschen am Helfen und Ändern sind, wie in den genannten Bereichen, die vor Verblendung nur so strotzen.

Gesunder Menschenverstand? Fehlanzeige!

Gesunder Menschenverstand ist bei solchen Leuten offenbar meist auch nicht (mehr?) vorhanden, das zeigt das Statement einer radikalen Tierschützerin aus dem Umfeld der Vereinsvorsitzenden Sandra Gulla (die sich übrigens schon die Frage gefallen lassen musste, ob es mit hiesigen Hunden nicht genug zu tun gibt, dass sie rumänische Straßenhunde nach Hamburg importiert…?) einmal mehr glasklar auf.

stern.de schreibt in diesem Zusammenhang folgendes:

„Im Verein, dem Vera Jungclaus so lange diente, geht es eher um Gesinnung als um Gesetze. Was vom Verzehr von Eiern zu halten ist, formulierte ein Vorstand des HTV in einem markanten Kommentar. „Ich würde auch keine essen wollen, wenn ich die Hühner im Garten halten würde“, schreibt die junge Frau in einem Posting und verweist auf die radikale Haltung der Aktivisten von Animals United: „Obwohl ich weiß, dass die Hühner … ein schönes Leben haben, esse ich ihre Eier nicht. Schließlich würde ich auch niemals meine eigene Periode verzehren!““

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Den Originalbeitrag können Sie hier lesen.

Bildnachweis (Symbolbild): stock.adobe.com / Photographee.eu
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