Hand aufs Herz – nackt oder Pyjama?

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Nach offiziellen Umfragen schlafen nur acht Prozent der Frauen nackt.

Während Wissenschaftler nun auf gute Gründe aufmerksam machen, sich selbst diesem Teil der Gesellschaft anzuschließen, bestehen sogleich Zweifel an der Ehrlichkeit der Antworten. Denn nach wie vor wirkt es auf viele unschicklich, den Pyjama links liegen zu lassen.

Gerade in heißen Sommernächten kann es eine Wohltat sein, auf überflüssige Kleidung im Bett zu verzichten. Immerhin 75 Prozent der Frauen schlafen aus diesem Grund hin und wieder in Unterwäsche.

Doch, liebe Frauen, wie steht es um eure Männer? Diese sollten vermeiden, in enger Unterwäsche zu schlafen, da sie es untenrum bekannterweise kühler halten sollten und stattdessen eher auf lockere Boxershorts oder Pyjamas oder die nackte Haut setzen.

Eine Studie des Journal of Happiness verweist nun darauf, dass es durchaus ratsam sein kann, auch diese Hüllen im Dunkel der Nacht fallenzulassen. Dabei gibt es einige medizinische Hinweise darauf, dass damit positive gesundheitliche und emotionale Auswirkungen verbunden sein können.

  1. Ein besserer Schlaf

In der Nacht sinkt unsere Körpertemperatur leicht ab. Dieser leichte Temperaturunterschied ist nach dem aktuellen Stand der Forschung notwendig, um erholsam bis in die Morgenstunden schlafen zu können. Erst dann steigt die Temperatur wieder um wenige Zehntel Grad an. Ein Pyjama kann diesen Effekt allerdings durch die bessere Isolierung des Körpers deutlich einschränken und so einen negativen Einfluss auf die Qualität unseres Schlafs haben.

  1. Der Hormonhaushalt

Die Senkung der Körpertemperatur hat zudem einen wichtigen Einfluss auf unseren Hormonhaushalt. In der Nacht werden Wachstumshormone ausgeschüttet, während sich der Anteil an Stresshormonen deutlich reduziert. Der isolierende und wärmende Pyjama kann nun diesen nächtlichen Effekt stark einschränken. So wird der Körper einem höheren Cortisol-Level ausgesetzt, welches zum Beispiel den Appetit steigert und so negative Auswirkungen auf die Figur haben kann.

  1. Die höhere Attraktivität

Wer nackt schläft, fühlt sich attraktiver. Auch dies wurde in der Studie anhand zufällig ausgewählter Testpersonen nachgewiesen. Dabei verändert sich vor allem die innere Einstellung zum eigenen Körper. Längst ist bekannt, wie bedeutend besonders diese Selbsteinschätzung für den Ausdruck der eigenen Persönlichkeit ist. Auch dieser Faktor lässt sich somit kaum verschweigen.

  1. Weniger schwitzen

Wer in der Nacht auf den Pyjama verzichtet, fordert die automatische Wärmeregulierung des Körpers weniger heraus. Dadurch reduziert sich auch die Menge des Schweißes, die wir Nacht für Nacht verlieren. Dies wiederum sorgt dafür, dass der allgemeine hygienische Zustand deutlich verbessert werden kann. Auch die Haare fetten auf diese Art und Weise nachweislich weniger.

Diese Punkte laden dazu ein, tatsächlich mit den eigenen Gewohnheiten zu brechen und sich auf das neue Terrain des Nacktschlafens zu begeben. Vorteile sind damit aus wissenschaftlicher Sicht in jedem Fall verbunden.

Bildnachweis: pexels.com

 

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