Hautpflege: Sanfte Tipps gegen Akne

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Akne - dagegen gibt es was

Akne – gute Tipps sind hier gefragt!

Man muss nicht zwingend in der Pubertät sein, um das Opfer lästiger Akne zu werden. Die sogenannte Spätakne kommt bei jedem fünften Erwachsenen vor. Allerdings gilt noch immer der Grundsatz: Ausdrücken verboten! Stattdessen gibt es andere, zumeist sanfte Möglichkeiten, um Akne möglichst ohne Blessuren verschwinden zu lassen.

Wie findet man eine effektive Akne-Creme?

Das erste, was einem bei dem Aufkommen von Pickeln in den Sinn kommt, ist wahrscheinlich die klassische Akne-Creme. Allerdings ist sie nur dann wirksam, wenn bestimmte Wirkstoffe enthalten sind. Mit dazu zählen:

  • Alpha-Hydroxy-Säuren (AHAs)
  • Azelainsäure
  • Niacinamid
  • Retinoide
  • Benzoylperoxid

In manchen Akne-Cremes ist auch Tonerde, oder Hamamelis enthalten, allerdings gehören diese Wirkstoffe eher zu den Naturheilmitteln. Cremes, in denen die oben aufgeführten Wirkstoffe enthalten sind, haben oftmals die Eigenschaft, dass sie rezeptpflichtig sind.

Das bedeutet, dass der Betroffene zunächst zum Hautarzt muss. Dieser kann genau beurteilen, wie empfindlich die Haut ist und welche der Cremes idealerweise helfen sollte. Zudem es ohnehin mehrere Formen der Akne gibt.

Bei Retinoiden und Benzoylperoxid ist allerdings schon nicht mehr von einer sanften Vorgehensweise die Rede. Solche Cremes werden zunehmend eingesetzt, wenn nichts anderes mehr hilft.

Natürliche Alternativen ausprobieren

Bis zu einem gewissen Grad ist der Besuch beim Hautspezialisten nicht zwingend notwendig. Es gibt inzwischen viele natürliche Substanzen, die ebenfalls eine bereinigende Wirkung besitzen und dabei noch schonend zur Haut sind.

Als Erstmaßnahme bieten sich beispielsweise Stoffe wie Honig, Grüner Tee, Teebaumöl oder verdünnter Apfelessig an. Die meisten von ihnen besitzen entzündungshemmende Eigenschaften und fördern die Heilung ohne Narbenbildung.

Oftmals sind solche Stoffe auch in Anti-Pickel-Masken erhältlich, die für einige Minuten auf die Haut gegeben werden und die Entzündung aus den Poren ziehen. Gleichzeitig bewirken manche der Substanzen, dass die Durchblutung angeregt wird und sich die Poren zusammenziehen. Dadurch bieten sich Anti-Pickel-Masken besonders für Frauen an, die sich ein strahlenderes Gesicht wünschen.

Ein Mittelchen, das besonders gerne Verwendung findet, ist die Aloe. Sie kann als dekorative Pflanze auf der Fensterbank dienen und im Fall von Akne sogar als Heilmittel. Das aus den Blättern stammende Aloe-Vera-Gel wird sogar von zahlreichen Ärzten eingesetzt und ist völlig frei von Nebenwirkungen. Letzteres gilt übrigens für viele der Naturheilmittel, im Gegensatz zu den Stoffen, die in einer typischen Akne-Creme enthalten sind.

Prophylaktisch Akne vorbeugen

Um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, gibt es im Vorfeld Maßnahmen, die dazu beitragen, dass Pickel erst gar nicht entstehen, oder aber so schlimm ausfallen, dass sie immense Schmerzen verursachen. Mit dazu gehören Tipps wie:

  • Nicht ausdrücken: So verführerisch es auch ist, mittels ausdrücken gelangen die Bakterien tiefer in die Haut und führen schlimmstenfalls zur Infektion.
  • Berührungen vermeiden: Wer einmal drauf achtet, wie oft er sich ins Gesicht fasst, wird schockiert sein. Direkt danach folgt der Gedanke, wo wir mit unseren Fingern den Tag über bereits gewesen sind…
  • Daher gilt, alles möglichst sauber zu halten. Handtücher und Waschlappen sollten täglich gewechselt werden, um Bakterien-Ansammlungen zu vermeiden. Gleiches gilt für Schminkutensilien, die regelmäßiger Reinigung bedürfen.
  • Gesundes Essen: Zu fette Ernährung fördert die Entstehung von Pickeln.
  • Fettige Cremes vermeiden: Sie verstopfen ohnehin nur die Poren.

Wer diesen Tipps folgt, dämmt das Risiko für Pickel in jedem Fall zu einem Großteil ein.

Bildnachweis: Pixabay.com / chezbeate

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