IAA macht Rückschritt sichtbar: Top-Autohersteller bleiben fern – Lastenräder stark im Fokus

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Mit dem Lastenrad vorwärts in die Zukunft – in die rückwärtsgewandte Zukunft wohlgemerkt! Diesen Eindruck hat man, wenn man sich damit auseinandersetzt, welch` trauriger Rest von der einst stolzen Autoshow IAA (Internationale Automobil Ausstellung), die lange in Frankfurt / Main ihren Sitz hatte, nunmehr noch übrig geblieben ist. Die Messe ist in die Bayernmetropole München gewechselt und präsentiert hier nicht mehr nur motorisiertes Blech, sondern auch Lastenräder.

Die klobigen Gefährte sind seit einiger Zeit in aller Minderheiten-Munde und weil eine Handvoll Klima-Jünger und/oder Prenzlauer Berg-Bewohner meint, damit lässt es sich doch gut von A nach B kommen, springen alle auf, die sich mit dem Klimawahn-Virus infiziert haben. In erster Linie natürlich die amtierende Politclique und Journaktivisten aus dem Relotius-Heer. Absuderweise machen sich aber auch viele Autohersteller mit dem irren Ziel, das Klima „schützen“ zu wollen, gemein.

Lastenräder – Objekt der Begierde für Minderheiten im Klimawahn

Medial ist in letzter Zeit einhellig der Abgesang auf Benzin- und Dieselmotoren eingeläutet worden, viele Fahrzeughersteller kuschten brav und stellten bzw. stellen auf E-Mobilität um. Diese findet parallel zur Stilllegung von deutschen Kraftwerken statt, eine Entscheidung die so wirkt, als hätten Geisteskranke sie beschlossen.

Ob der Geisteszustand unserer Politiker noch intakt ist, weiß kein Mensch – aber die Frage danach drängt sich mehr als auf, wenn man sieht, wie viele Politiker zwischenzeitlich gegen das Auto wettern. Die von den Altparteien ins Leben gerufene „Verkehrswende“ ist eine Konsequenz daraus und gleichzeitig ein Spleen, der mit dem normalen Leben von Otto Normalo nichts zu tun hat.

Die mediale genährte Mär vom „freudigen Verzicht aufs Auto“ dürfte ins Reich der Mythen gehören. Denn außer ein paar Klima-Spinnern, die jetzt mit ihren Lastengefährten durch Innenstädte rollen (wollen) und sich nicht selten wie Verkehrsrambos aufführen, denkt der Großteil der Deutschen überhaupt nicht daran, aufs Auto verzichten zu wollen.

Doch weil – wie so oft in Deutschland –  nicht sein kann, was nicht sein darf, hält man an dem Märchen, dass gaaaaanz viele Menschen nun vom Auto aufs Fahrrad umsteigen wollen, fest. Das Ergebnis dieser spinnert-realitätsfremden Denke ist auf der diesjährigen IAA in Gänze zu betrachten.

IAA-Autoschau mutiert zum farblosen „Mobilitäts-WischiWaschi“

Die einstmals gefragte Autoshow, auf der stets das Neueste in Sachen rollender Motorisierung zu bestaunen war, mutiert zum „Mobilitäts-Bauchladen“, mit etlichen Lastenrädern statt schicken Blechkarossen in breiter Palette.

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland schreibt auf seiner Website über die Ausstellung unter anderem folgendes:

„(…)Lastenräder statt Luxuslimousinen, Klimakonzepte statt PS-Protzerei: Auf der IAA soll ausgerechnet das Auto nicht mehr im Mittelpunkt stehen.(…)

Und weiter heißt es:

„(…)Die Ziele sind definiert, die Visionen bild- und wortreich beschrieben – aber auf dem Weg dahin rumpelt es gewaltig. Hildegard Müller, Präsidentin des Autoverbands VDA, verbreitet unverdrossen Aufbruchstimmung. Die Messe werde ein Erlebnis und eine Begegnung mit den Produkten und der Mobilität von morgen, sagte sie kürzlich im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) – „bunt und positiv“. Dafür muss das Auto allerdings aus der ersten Reihe verschwinden. Die einst größte Autoshow der Welt will keine Internationale Automobilausstellung mehr sein, sondern laut Müller „Lösungen auf dem Weg zur Klimaneutralität“ anbieten.(…)“

Dieses bizarr anmutende Ansinnen erntet sicher unter Klimajüngern Anerkennung, andernorts indes scheint man über diese deutschen Klimaphantastereien anderer Meinung zu sein.

Viele Autohersteller sagten Präsenz auf IAA ab

So sagten viele Hersteller ihre Präsenz auf der einst so wichtigen Messe ab.

Zitat aus dem besagten Artikel auf rnd.de:

„(…)Die Stellantis-Gruppe mit ihren 14 Marken, von Alfa Romeo über Opel und Peugeot bis zu Jeep, verzichtet auf eine IAA-Präsenz. Der weltgrößte Hersteller Toyota fehlt ebenso wie die VW-Töchter Skoda und Seat.(…)“

Tja – Deutschland ist nicht nur wieder ein Land geworden, in dem die Allianz aus Politik und Medien bereits wieder Allmachtsphantasien hegt (Klima, Afghanistan, Welt retten..), nein: Man suhlt sich, was den Klima-Fetisch angeht, in seinem Rückschritt sogar noch.

Ein solches Gebaren sucht international absolut seinesgleichen. Und: Als Otto-Normalo kann man nur abwarten, was kommt. Am besten mit Popcorn.

Recherche-Nachweis: rnd.de vom 06.09.21

Bildnachweis: stock.adobe.com / Kara

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