Erschreckend: Lungenkrebs löst Brustkrebs in Sachen Todesfälle ab!

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Rauchen – noch immer lifestylig?

Lange Zeit lag der Fokus bei Krebsarten, die vor allem Frauen betreffen, auf Brustkrebs. Mittlerweile dürfte diese Krebsart – auch dank diverser Aufklärungskampagnen –  im Bewusstsein der meisten weiblichen Zeitgenossinnen verankert sein, was zur positiven Folge hat, dass Vorsorgeuntersuchungen ein Thema sind und gut wahrgenommen werden. Frühzeitige Diagnosen erhöhen somit die Aussicht auf vollständige Heilung.

Ist dies alles als positiv zu sehen, gibt es doch in Sachen Krebs schon wieder neue Hiobsbotschaften im Zusammenhang dieser Krankheit und Frauen.

Inzwischen hat nämlich der Lungenkrebs den Brustkrebs abgelöst.

Dass das leider so ist, veröffentlichte das Portal supermet.at und verweist darauf, dass dies auch ein Thema beim Europäischen Krebs-Gipfel in Wien war, bei dem vom 7. bis 9. September 2018 über 1000 Onkologen tagten, um aktuelle Forschungsergebnisse der Krebstherapie zu präsentieren und zu diskutieren.

Was vielen (Frauen) vielleicht gar nicht bewusst ist:

Lungenkrebs ist tatsächlich die Krebsart, die weltweit die meisten Todesfälle verursacht.

Dem nicht genug: auf dem Kongress wurde die Prognose aufgestellt, dass sich die Lungenkrebs-Todesfälle bei Frauen bis 2030 sogar verdoppeln werden!

Erschreckende Aussichten, jedoch: zumindest hier hat FRAU es ein Stück weit selbst in der Hand, ob sie ihren Körper bewusst dieser Gefahr aussetzt oder eben gar nicht erst raucht bzw. es sich vielleicht abgewöhnt.

Davon abgesehen, dass Zigaretten in den letzten Jahren so teuer geworden sind, dass man für diese persönliche Gesundheitsschädigung gut und gerne schon mal ein- bis zweihundert Euro oder mehr pro Monat ausgeben muss.

Da muss man (FRAU) schon extrem diesem Laster verfallen sein, um dieses Geld ohne mit der Wimper zu zucken hinzublättern.

Wer diesem Laster – noch immer – frönt, sollte allerdings wissen, was auf dem oben erwähnten Kongress thematisiert wurde.

Das hat es nämlich in sich und dürfte manche (Noch)Raucherin zum Nachdenken bewegen – Zitat aus einem Beitrag des Portals supermed.at:

„Laut einer interessanten Langzeitstudie des deutschen Krebsforschungszentrums hatten Frauen in der Zeit um den 2. Weltkrieg aufgrund der offiziellen Propaganda „Die deutsche Frau raucht nicht“ deutlich weniger geraucht, was sich seit Beginn der Nachkriegszeit in Österreich und Deutschland rasant geändert habe. Frauen wurden als neue Zielgruppe für den Tabakkonsum entdeckt, was zu einem drastischen Anstieg der Raucherinnen führte. Laut dem deutschen Krebsforschungszentrum sei Rauchen heutzutage nicht in allen sozialen Schichten gleichermaßen vertreten – Frauen ohne Hauptschulabschluss greifen demnach häufiger zur Zigarette als Frauen mit Matura. Auch alleinerziehende und geschiedene oder ledige Frauen rauchen laut der Studie häufiger. Demnach gehen Psychologen davon aus, dass schwierigere Lebensbedingungen, Stress, Ärger (aber auch Übergewicht) die Hauptmotivationen der weiblichen Raucherinnen sind, der Sucht zu verfallen. Diese Theorie bestätigt auch eine Studie der Universtitätsklinik für Psychiatrie am AKH. Demnach greifen Frauen zur Zigarette, um besser mit Verstimmungen und schwierigen Lebenssituationen umgehen zu können, während bei Männern besonders der „Kick „des Nikotins und das Rauchen in Gesellschaft für die Sucht ausschlaggebend sei.(…)

Im Gegensatz zu anderen Krebserkrankungen ist die Prävention bei Lungenkrebs alles andere als einfach – so wird die Erkrankung in vielen Fällen erst relativ spät entdeckt. Oft erst dann, wenn sich der Krebs bereits ausgebreitet hat. „Trotz neuer Therapieformen hat sich die Überlebensrate bei Lungenkrebs in den letzten Jahren kaum verändert. Die Wirksamkeit dieser Therapien ist stark abhängig von Art und genauer Verortung des Krebses sowie von den individuellen Voraussetzungen des Patienten – sie kann schlicht nicht bei jedem erfolgreich angewandt werden,“ erläutert Banks und meint weiters: „In meiner gesamten ärztlichen Laufbahn kann ich mich an kaum einen Lungenkrebspatienten erinnern, der überlebt hätte: In der Regel sind sie innerhalb von sechs bis zwölf Monaten verstorben.“

Drastische Worte!

So lifestylig wie manche Zigarettenwerbung rüberkommt, so tödlich kann das rauchige Laster eben doch sein! Jede Frau, die diesem noch frönt, sollte sich fragen, ob es das wert ist?

Und: keine Angst vor dem Aufhören! Hier hat sich eine Methode wirklich bewährt und die lautet: von jetzt auf gleich.

Sollten Sie also Raucherin und jetzt nachdenklich geworden sein, dann probieren Sie es aus – Sie haben nichts zu verlieren. Außer natürlich Ihre Gesundheit!

Bildnachweis: pexels.com

 

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