Revival für den Plattenbau? SPD-Bauministerin will bei Wohnungsbau auf Module setzen

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Die Platte: Früher ein Synonym für komfortables Wohnen mit warmem Wasser aus der Leitung und Fernwärme, heute vielerorts Symbol für soziale Brennpunkte und Verwahrlosung.

Die serielle Bauweise, die vor allem in der DDR zum Tragen kam, ist immer im Gespräch (geblieben). Schon allein deshalb, weil es bundesweit unzählige Plattenbausiedlungen gibt. Entweder als separate Viertel, wie in Berlin Hellersdorf oder das Märkische Viertel oder – wie unter anderem in Leipzig und Halle – mitten in der City.

Wer zu Zeiten des kalten Krieges eine solche Wohnung ergatterte, war meist sehr happy. Damals stimmte neben dem zeitgemäßen Komfort freilich auch das Umfeld, prägten Kinder und Familie die Szenerie und nicht wie heute in vielen Plattenvierteln Gangs, Dealer und Drogen.

Die Verwahrlosung vieler Gegenden, in denen die Plattenbauten vorherrschen, war bekanntlich der Grund, warum viele, die einst gern in diesen Wohnungen lebten, auszogen und sich nach einem attraktiveren Zuhause umsahen.

Viele Plattenbau-Viertel bluteten nach der Wende aus

Vor allem nach der Wende bluteten etliche dieser Viertel regelrecht aus. Der Wohnraum dort wurde von da ab oftmals von finanziell schwachen Menschen oder/und Halbseidenen dominiert. Hinzu kamen Ausländer, die man sowohl nach der Wende als auch nach 2015 und bis heute in diesen Wohnungen unterbrachte und unterbringt und die nicht selten ihre fragwürdigen Sitten ins neue Zuhause mitbrachten und mitbringen. Von all den Platten-Siedlungen schafften es nur wenige, attraktiv zu bleiben.

Oftmals sind in den Gegenden, in denen das gelang, Plattenbauwohnungen zu Eigentumswohnungen umgewidmet worden, in denen eine eher bürgerlichem Klientel lebt. Der Plattenbau war also nie tot, aber – klar! – beliebt und ästhetisch in die Umgebung passend auch nicht.

Umso verwunderlicher ist es nun, dass die neue Bauministerin Klara Geywitz (SPD) auf Modulbau, wie man ihn aus sozialistischen Tagen kennt, setzen will.

Neue Bauministerin will auf Modulbau setzen

Auf spiegel.de ist dazu am 4. Januar 2022 folgendes zu lesen:

„(…)Die Erinnerungen an die Siebzigerjahre, als die Politik in Ost und West mit Plattensiedlungen schnell für neuen Wohnraum sorgte, sind noch wach und vielerorts im Land sichtbar. Auch 2021 sind Wohnungen Mangelware – und Bundesbauministerin Klara Geywitz setzt erneut auf eine einheitlichere Bauweise. Um die von der Ampelregierung geplante Wohnbauoffensive umzusetzen, will die SPD-Politikerin den »Bauprozess beschleunigen«, sagte sie im Interview mit Bayern 2. Und: »Um den Prozess zu beschleunigen, werden wir Modelle für serielles Bauen starten.« Dadurch würde in den Innenstädten weniger Baulärm entstehen, so Geywitz. Bei seriellem Bauen würden Module eingesetzt, die anderswo gefertigt und zusammengebaut würden. Dann müssten vor Ort nur noch die Bodenplatte gesetzt und die Module aufgebaut werden.(…)“

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch folgende Passage in dem Artikel:

„(…)SPD, Grüne und FDP wollen in ihrer gemeinsamen Regierung für den Bau von 400.000 Wohnungen im Jahr sorgen.(…)“

Interessant deshalb, weil Politiker und Medien schon seit Monaten in trauter Einigkeit von dem MUSS einer Zuwanderung von 400 000 Ausländern pro Jahr in unser Land posaunen. Es wird mal wieder von „Fachkräften“ gefaselt. Ob die allerdings in der Plattenwohnung landen, darf bezweifelt werden, denn nicht wenige Zugewanderte haben Horden von Kindern, so dass sie vielleicht eher in einer Jugendstil-Etage residieren werden, als in der Platte.

Besitzloser Michel zukünftig im beengten Plattenbau?

In selbiger wird dann vielleicht der gemeine Michel hausen, weil er sich was anderes gar nicht mehr leisten kann, wenn das Geld für Strom, Heizkosten und Lebensmittel draufgegangen ist.

So oder so: Die aktuelle Politik scheint eine große Sehnsucht nach sozialistischen Verhältnissen zu haben, siehe auch die Gängel-Aktivitäten in Sachen WohnenEigenheim, Auto und Lebensmittel.

Ob allerdings der gesichts- und meinungslose Einheitsmensch ohne Auto, der dereinst klimagerecht nur noch auf wenigen (ihm zugeteilten Quadratmetern) im einfachen Plattenbau lebt und keinen Besitz mehr hat, Wirklichkeit wird, bleibt abzuwarten.

Recherche-Nachweis: spiegel.de vom 4. Januar 2022

Bildnachweis: stock.adobe.com / Holger B.
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