Wenn Brüste unglücklich machen – Korrekturen im Fokus

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Die Brust ist ein zentrales Element der weiblichen Identität. Zufrieden mit dessen Optik, sind zahlreiche Frauen nicht. Während viele sich etwas mehr wünschen, klagen andere über zu viel Gewicht oder leiden unter den unschönen Ergebnissen einer verpfuschten Schönheitsoperation.

Die psychische Belastung ist häufig so groß, dass das persönliche Körpergefühl massiv in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Lebensqualität der Betroffenen sinkt rapide. Seriöse und kompetente Kliniken sind inzwischen in der Lage eine Vielzahl an Korrekturen schonend durchzuführen.

Gründe für einen operativen Eingriff

Die Gründe für eine Operation an den Brüsten sind überaus vielfältig. Grundsätzlich wird zwischen medizinischen und ästhetischen Indikationen unterschieden. Zu den medizinischen Verursachern der Eingriffe gehören beispielsweise Haltungsschäden, Ekzeme oder Brustkrebs, welche eine Amputation erforderlich macht. Im ästhetischen Bereich steht der Wunsch nach optischer Veränderung und nicht die Gesundheit im Vordergrund. Hier sind folgende Gründe typisch:

  • Körperproportionen wirken unharmonisch
  • Haut im Brustbereich ist erschlafft
  • Brüste werden zu groß oder zu klein empfunden
  • Brüste geraten durch Gewichtsabnahme außer Form
  • Verlagerung der Brustwarzen
  • Verminderte Fülle in den Brüsten

Eine erfolgreiche Korrektur der Brustform, ist Dank der innovativen Brustchirurgie heute nahezu uneingeschränkt möglich. Und der Bedarf ist riesig. Im Rahmen der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie gehören Operationen an der Brust zu den Eingriffen, die weltweit am häufigsten vorgenommen werden. Die Methoden werden glücklicherweise immer schonender.

Die Brustverkleinerung: Entlastung für Körper und Seele

Ist eine Brust zu groß, kann sich das auf den gesamten Körper negativ auswirken. Starke Rückenschmerzen, Verspannungen im Schulterbereich und folgenschwere Haltungsschäden sind keine Seltenheit. Hinzu kommen Infektionen der Haut, die sich direkt im Brustbereich ergeben. Nicht zu vergessen die psychischen Probleme, die mit einer übergroßen Brust einhergehen können, weil beispielsweise die körperliche Aktivität eingeschränkt ist.

Bei einer chirurgischen Verkleinerung wird von der Mammareduktion gesprochen. Hierbei entnimmt der Chirurg überschüssiges Fett- und Drüsengewebe sowie Haut und bringt die Brust in eine ästhetische Form. Innovative Verfahren machen die Brustverkleinerung gewebeschonend und minimieren die Narbenbildung. Eine Mammareduktion sollte allerdings erst stattfinden, wenn die Frau ihre Familienplanung abgeschlossen hat. „Abhängig von der OP-Technik und dem Ausmaß der Gewebsentfernung, können Milchgänge und Nerven so verletzt werden, dass in der Folge sowohl die Milchbildung als auch der Austritt der Milch aus der Brust beeinträchtigt sein kann“, heißt es im Ratgeber über Brustverkleinerungen bei MediDate, einem Vermittler von Schönheitsoperationen an deutschen Qualitätskliniken.

Durchgeführt wird die Brustverkleinerung während eines stationären Aufenthaltes in einer Klinik unter Vollnarkose. Zu den gängigen Vorgehensweisen gehören folgende Schnitttechniken:

  • T-Schnitt
  • i-Schnitt
  • L-Schnitt
  • Benelli-Methode

Im Patientenratgeber zum Thema der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) wurden die vier OP-Methoden ausführlich thematisiert und potenzielle Komplikationen erläutert.

Nach Entnahme des überschüssigen Gewebes folgt in nahezu allen Fällen eine Bruststraffung. Nach rund zwei Stunden ist die Operation abgeschlossen, nach zwei bis drei Wochen können Patientinnen ihrer gewohnten Tätigkeit nachgehen. Um die erfolgreiche Heilung der Brust zu gewährleisten, muss mindestens sechs Wochen ein spezieller Stütz-BH getragen werden. Die Behandlung der Haut mit Salben ist ebenfalls Teil der Nachsorge. Sport ist nach ungefähr sechs Wochen möglich. Kostenpunkt: 4.000 bis 7.500 Euro. Die Kontaktaufnahme mit der Krankenkasse lohnt sich: Bestätigt der Arzt eine medizinische Notwendigkeit, werden Patientinnen finanziell entlastet.

Brustvergrößerungen: Erfahrung der Ärzte und qualitative Implantate elementar

Bei der Brustvergrößerung, welche auch als Mammaaugmentation bezeichnet wird, kommen größtenteils Silikonimplantate zum Einsatz. Aber auch Eigenfett wird zur Steigerung des Volumens verwendet. Wenden sich Frauen an einen qualifizierten Arzt, ist das Risiko relativ gering. Bei Implantaten ist dessen Material, Langlebigkeit und sorgfältig ausgewählte Größe entscheidend für den operativen Erfolg. Hinzu kommen die hohen Anforderungen an die Hygiene, die in der Vergangenheit in vielen dubiosen Kliniken für Aufsehen gesorgt haben. Die Operation dauert bei Implantaten rund eine Stunde. Beim Einsetzen von Eigenfett ist mit rund zwei bis drei Stunden zu rechnen.

Die Anästhesie unterscheidet sich abhängig von der gewählten Methode und dem Patienten. Das Spektrum reicht vom Dämmerschlaf über Vollnarkose bis hin zur Lokalanästhesie. Nach rund zwei Wochen können Patientinnen meist wieder arbeiten gehen. Die Nachbehandlung dauert allerdings länger und Sport ist mindestens sechs Wochen tabu. Die Kosten variieren teilweise deutlich. Eine Brustvergrößerung mit Implantaten ist üblicherweise teurer als Eigenfett. Zwischen 4.500 und 7.000 Euro sollten kalkuliert werden. Wird Eigenfett eingesetzt, entstehen Kosten ab rund 2.500 Euro. Wobei es nach oben hin kaum Grenzen gibt. Krankenkassen bezuschussen auch hier nur, wenn der Eingriff medizinisch notwendig ist.

Moderne Implantate der dritten Generation sind mit Silikon-Kohäsiv-Gel gefüllt. Dieses Gel hat den Vorteil, dass es bei einer Zerstörung der Außenhülle weder in die Lymphbahn noch in die Blutbahn eindringen kann. Ein defektes Implantat ruft somit keine Lungen- oder Lymphknoten-Entzündungen hervor. Bei älteren Implantaten mit dünnflüssigem Inhalt bestand dieses Risiko. Kohäsives und formbeständiges Gel wird von einem Großteil der Chirurgen auch der klassischen Kochsalzlösung als Füllmaterial vorgezogen. Rund 90 Prozent der Implantate sind mit den modernen Gelen ausgerüstet. Entscheidend beim Silikon-Kohäsiv-Gel ist, dass der behandelnde Chirurg den Festigkeitsgrad sinnvoll auswählt. Ist dieser zu hoch, wirkt die operierte Brust unnatürlich.

Bildquelle: Pexels / pixabay.com – Freie kommerzielle Verwendung

 

 

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