Geimpftrechte statt Grundrechte? Journaktivisten rufen schon danach!

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Wie war das noch vor einigen Monaten – als verschiedene Leute in den sozialen Medien ahnten, dass sich das normale Leben eines Tages nur noch für Geimpfte abspielt? Richtig! Sie wurden aufs Übelste als Verschwörungstheoretiker beschimpft und mit Hetze überzogen.

Mittlerweile dürfte so mancher Hetzer leiser sein, denn bereits in den vergangenen Wochen zeigte sich, dass vieles, was vor einiger Zeit noch ins Land der Verschwörung verwiesen wurde, Realität ist. So zum Beispiel der aktuelle Lockdown, der nun schon im zweiten Corona-Jahr grüßt. Viele Scherze á la „Noch dreimal Lockdown, dann ist Weihnachten“ scheinen aktuell bitterer Ernst zu werden.

Keine Grundrechte mehr, aber Geimpftrechte?

Und ein Ende ist nicht in Sicht. Oder doch? Nun ja – für bestimmte Menschen vielleicht schon. Genauer gesagt: Für Geimpfte. Seit wenigen Wochen tobt ein medialer und politischer Kampf um die Frage, ob man Geimpften die „alten“ Rechte (die Grundrechte, aber nicht jeder Journaktivist drückt das so aus…) wieder geben sollte, während die Ungeimpften weiter mit Ausgangssperren, Kontaktbeschränkungen & Co. belegt werden.

Sicherlich ist diese Diskussion auch der Grund, warum man in Berlin jetzt keine Corona-Gipfel mehr abhält, sondern dem Kind einen anderen Namen gegeben hat. Der „Impfgipfel“ ist nun das Gebot der Stunde.

Medienleute wirken auch in Sachen Corona-Impfung ideologisch

Als Begleitmusik wird eine abstoßend-ekelhafte Melange in Form von Medienbeiträgen von Menschen serviert, die sich offiziell Journalisten nennen, aber schon lange ideologisch agieren.

So zum Beispiel von Nikolaus Doll aus dem Politikressort der WELT. Auf welt.de veröffentlichte er am 26. April 2021 einen Kommentar unter der Überschrift

„Freiheit für Geimpfte – was denn sonst?“.

Seinen Beitrag kann man tatsächlich so auffassen, als hätte der Gute noch nie was von Grundrechten in Deutschland gehört. Denn selbige will er nur jenen zugestehen, die sich den Pieks verabreichten lassen. Nicht nur, dass das – wenn es denn so käme – ein infamer Freiheitsentzug wäre, nein: Es spricht offenbar auch keiner mehr über Datenschutz und die körperliche Unversertheit, auf die man als Deutscher ein Anrecht hat.

Zudem: Kennt die Journaille das Grundgesetz nicht?

Immerhin steht darin folgender Passus:

„Artikel 2. (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt. (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.“

Man merkt, dass sich sowohl Politiker als Journalisten, die seit 2015 in großer Zahl sowieso nur noch als Journaktivisten zu agieren scheinen, um das Grundgesetz offenbar nicht mehr scheren. Wie die Kanzlerin selbst zum Thema „Gesetze“ steht, hat zudem jeder gesehen, als sie seinerzeit in Gutsherrenmanier ihre Signale an sämtliche Refugees dieser Welt gesendet hat. Bis heute trägt unser Land schwer an der Entscheidung dieser unseligen Person aus der Uckermark.

Freiheiten für Geimpfte – wo kommen wir hin?

Aber zurück zur Diskussion um die Freiheiten für Geimpfte. Erwartungsgemäß hat der oben genannte welt.de-Artikel, in dem es unter anderen auch heißt

„(…)Sorgt dafür, dass Geimpfte und Genesene ihre Grundrechte wieder wahrnehmen können. Sofort. Ohne jede Einschränkung.(…)“

eine Menge Kommentare. Über 700 Menschen gaben unter dem fragwürdigen Beitrag ihre Meinung ab.

Die Richtung bei den Kommentatoren ist klar: So gut wie alle lehnen eine Zweiklassengesellschaft und damit ein Geimpftrecht statt ein Grundrecht rundheraus ab.

Leserkommentare sind manchmal die besseren Artikel

Ein Kai T. schreibt zum Beispiel:

„Ich klebe mir dann einen gelben Stern an den Arm. Da wird Ungeimpft drauf stehen. Und ob das jemand für antisemitisch hält, geht mir völlig am Allerwertesten vorbei.“

Und manchmal – so scheint es – sind wohl eher die Leser die wirklichen Journalisten. Zumindest hat man den Eindruck, wenn man den gelungenen Kommentar des Users Jürgen liest, der da lautet:

„Moin! Alles, „nur scheinbar“ mit dem Tode endende reale-satire.de Text: Grundrechte sind kein Privileg, sondern genau das, was ihr Name sagt. Der Normalfall ist, dass sie gelten. Wer sie Menschen weiter vorenthalten will, damit alle möglichst gleich u. damit ruhig sind, muss das gut begründen. Und das dürfte schwer werden. Jm Grundrechte sind kein Privileg, sondern Fakt! Ebenso Fakt ist: daß es geradezu kriminell fahrlässig ist, Geimpften od. Genesenden per Sonderstatus auf subtile Weise zu suggerieren, diese wären nun bedenkenlos auf der sicheren Seite. Was jedem der sich mit der Entwicklung / Dynamik dieses ursprünglich Mutations unwilligen Virus etwas auseinandergesetzt hat u. außerhalb der er- schreckend einfältigen „Merkel-Kollektiv“ Denkblase, also „real exi- stiert“, sofort einleuchtet!

Ebenso: Wenn ich aufgrund einer eher vorausschauenden, sprich: vor-sichtigen (nicht hysterisch in Klausur!) Lebensweise, mir meine Gesundheit erhalte u. eher weniger als Überträger funktioniere, da meine Kontakte „sehr überschaubar“, gar eher selektiv, lasse ich mir mein „Grundrecht auf freie Entfaltung“ nicht von einer „konzeptlosen „Patin aus der Uckermark“ u. deren desorientierten Kaspertrup- pe nehmen“ die dazu noch Strippen ziehende Chefin einer Doppel- Partei ist, die durchsetzt ist mit Kleinkriminellen, somit laut Grund- gesetz / Parteiengesetz (hier nämlich ist das Grundgesetz ein Privileg… u. somit Verpflichtung!), „eigentlich schon gar nicht mehr im Namen des Volkes, ihres Souverän!! agieren dürfte“. Dazu kommt, daß CDU /CSU und SPD momentan gerade einmal ca. 40% dieser Bevölkerung repräsentieren!

Was heißt: Hier ist auf Grund der extremen Sondersituation ein Volksentscheid angesagt… und am besten gleich mit Abstimmung über die Absetzung dieser sog. Regierung u. ersetzen durch einen „Runden Tisch der politi- schen Weitsicht“, gemeinsam mit dem Volk, einen Neustart organi- siert „bevor im Herbst auf das Chaos-Merkel, der Chaos-Bär-Bock folgt“!“

Der Kommentar spricht wohl vielen, vielen Menschen aus der Seele und sollte für Medienleute, deren Geschmiere an Artikel in totalitären Staaten erinnert, Pflichtlektüre sein!

Recherche-Nachweis: welt.de, google.com

Bildnachweis: stock.adobe.com / 9nong

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