Straffe Haut trotz Abnahme – So geht’s!

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Das Thema Abnehmen spielt eine große Rolle in der Gesellschaft, mittlerweile sind mehr als 50 % der Deutschen übergewichtig. Doch nicht nur das Übergewicht birgt gesundheitliche Probleme und Risiken, auch der Abnehmprozess kann mit Komplikationen verbunden sein. Crashdiäten, Monodiäten, Mangelerscheinungen sind nur ein Teil der möglichen Gefahren. Viele Frauen leiden vor allem auch an einer Bindegewebsschwäche, welche die Haut hängen und faltig wirken lässt.

Abnehmen – Viele Wege, ein Ziel

Um Körperfett zu reduzieren muss man ein Kaloriendefizit erreichen. Das bedeutet, dass man weniger Kalorien über den Tag verteilt zu sich nimmt, als man verbraucht. Der Körper verbraucht Energie durchgehend, für metabolische Prozesse, jede Bewegung, Atmung, Herzschlag oder die Hirnaktivität. Aus diesem Grund verfügt jeder Mensch über einen Grundumsatz, also die Menge der Kalorien, welche in jedem Fall täglich verbrannt werden. Zusätzlich zu dem Grundumsatz wird Energie benötigt, um jede weitere Aktivität durchzuführen, sei es Sport machen, Treppen steigen, arbeiten, einkaufen, spazieren gehen. Je nach Aktivitätslevel der Person unterscheidet sich der Gesamtumsatz. So liegt der Grundumsatz einer Frau mit der Größe von 170 cm und einem Gewicht von 70 kg im Alter von 35 Jahren bei rund 1500 kcal. Bei einem normalen Bürojob, Tätigkeiten im Haushalt, gelegentlichen Spaziergängen, 1-2 Mal wöchentlich eine leichte Sportbelastung und genügend Schlaf kommen noch rund 500 kcal dazu, welche den Gesamtumsatz auf rund 2000 kcal erhöhen. Diese Werte sind Schätzungen, die einen gesunden Durchschnitt bilden. Wer abnehmen möchte, sollte am besten ca. 400 kcal unter dem Gesamtumsatz liegen, also rund 1600 kcal täglich zu sich nehmen. Den Bedarf kann man unkompliziert online berechnen und nach einer erfolgreichen Abnahme anpassen, zum Beispiel alle 5 Kilogramm Gewichtsverlust. Der Grund dafür ist die Senkung des Grundumsatzes, je weniger Gewicht man auf die Waage bringt.

Bindegewebe – Angst vor hängender Haut

Vor allem im steigenden Alter, aber auch bei einem sehr hohen Übergewicht machen sich viele Frauen Sorgen, dass sie nach der Abnahme unattraktiv werden. Der Grund dafür ist das erschlaffende Bindegewebe, Dehnungsstreifen und hängende Haut. Es gibt verschiedene Methoden, um die Haut vor der Erschlaffung zu schützen. Der Eingriff in der ästhetischen Chirurgie wird häufig in Anspruch genommen, um ein hohes Wohlbefinden zu erreichen. Viele Frauen, die es geschafft haben, viel Gewicht zu verlieren, fühlen sich in ihrer neuen Haut unwohl. Der Grund dafür können Falten und schlaffe Haut sein, zum Beispiel im Hals- und Kinnbereich, am Bauch, den Armen oder den Oberschenkeln.

Eine Hautstraffung am Hals ist in der Regel ein wenig komplizierter Eingriff, der verjüngend wirken und trotz erschlaffendem Bindegewebe Sicherheit und Selbstbewusstsein verleihen soll. Dieser Eingriff wird häufig vorgenommen, auch im Zusammenhang mit der Straffung des Kinns. Hochwertige Kliniken für ästhetische Chirurgie, wie zum Beispiel Frau Dr. Omar aus Berlin, bieten zahlreiche Lösungen, um ein Halslifting durchzuführen.

Auch andere Hautareale können eine Operation benötigen. In vielen Fällen bilden sich Bauchfalten nicht vollständig zurück, wodurch eine sogenannte Hautschürze entstehen kann, die für viele nicht nur ein optisches Problem darstellen, sondern auch zu Entzündungen führen können. Bei medizinischen Indikationen ist eine Übernahme durch die Krankenkasse in manchen Fällen möglich.

Natürliche Mittel zur Festigung von Bindegewebe

Wer sein Bindegewebe von Beginn an unterstützen möchte, kann auf mehrere Wirkstoffe zurückgreifen, die für die Stabilität der Haut zuständig sind. Dazu gehören Hyaluronsäuren und Kollagen. Beim Kollagen handelt es sich um ein Strukturprotein, welches ein Netz aus Eiweißen im Bindegewebe bildet und dieses stabil erhält. Das Kollagen ist in Knochen, Sehnen, Haut und Knorpel der Tiere enthalten und kann über die Nahrung aufgenommen werden. Mit einer Knochenbrühe oder Gelatine kann die Abnahme unterstützt werden. Obwohl Kollagen vom Körper produziert werden kann, sinkt die Herstellung ab dem 25. Lebensjahr. Mit 60 Jahren verfügt der Organismus nur noch über 40 % des benötigten Strukturproteins, wodurch eine zusätzliche Einnahme über die Nahrung unbedingt notwendig ist. Kollagen ist nicht nur für die Hautstabilität, sondern auch für diverse Organfunktionen, Augenfunktion und Stabilität der Knochen verantwortlich.

Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung unterstützt ebenso das Bindegewebe und regt die Produktion der Hyaluronsäure und des Kollagens an.

Bewegung und Schlaf – Unabdingbare Faktoren

Um den Körper in shape zu halten, ist Sport die beste Methode. Dafür eignen sich alle Sportarten, von Yoga über Joggen bis hin zum Kraftsport. Die hohe Durchblutung des Gewebes hält den Organismus vital, die Haut wird mit wichtigen Stoffen versorgt.

Bildnachweis: pixabay.com

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