Die Zwanziger
Die neuen Zwanziger – entspannt bleiben in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist.

Vor Jahrzehnten waren sie noch fern am Horizont – nun sind sie da: Die Zwanziger. Es beginnt ein Jahrzehnt, in dem wahrscheinlich bald schon Leute, die in den 1970er Jahren geboren wurden, als Fossile gelten. Man erinnere sich nur, wie es einem im Jahr 2001 vorkam, wenn von Oma, die in den 1920er Jahren geboren wurde, die Rede war…!

Offiziell beginnt das neue Jahrzehnt zwar erst 2021, aber in der öffentlichen Wahrnehmung sind es jetzt die Zwanziger, in denen wir leben – gar keine Frage! Und was für Zeiten es sind!

Ein Wahnsinn. Klar, zu Omas Zeiten war auch nicht alles rosig, man kennt das aus Erzählungen, Schulunterricht und Co.

Die neuen Zwanziger – eine Zeit, in der auch Deutschland aus den Fugen geraten ist!

Aber dennoch dürfte die jetzige Zeit in unseren Breitengraden etwas Außergewöhnliches sein. Im negativen Sinne. Seit 2015 sind die Deutschen mit Terror, exorbitanter Gewalt und nahezu täglichen Morden oder Mordversuchen im eigenen Land konfrontiert. Nie zuvor wurden wohl in einem solchen kurzen Zeitraum so viele Frauen und Kinder vergewaltigt, begrapscht und ermordet und so viele Männer in der Öffentlichkeit geschlagen oder gleich tot geprügelt. Im Deutschland dieser Tage kann man schon Opfer werden, wenn man nur die Fahrradklingel betätigt.

Das ist die traurige Wahrheit. Und die Wahrheit ist auch, dass alle Versuche rechtschaffener Bürger, gegen diese Zustände anzukommen, bislang nicht wirklich zu einer politischen Wende geführt haben. Im Gegenteil: Wer laut ausspricht, dass jene, die hier die Messer schwingen, Terror verbreiten oder planen und wie die Bestien morden, fast immer “Flüchtlinge” sind, die es sofort abzuschieben gilt, wird kriminalisiert, als “Nazi” oder “Rechter” betitelt und nicht selten ausgegrenzt. Sei es beruflich oder freundschaftlich. Oder auch familiär.

Wie oft hört man in diesen Tagen, dass ganze Familien nicht mehr miteinander sprechen, weil der eine die und der andere die Meinung hat. Für viele Leute, die die aktuellen Zustände unerträglich finden und vielleicht zudem noch selbst von einer Diskriminierung im Familien-, Freundes- oder Kollegenkreis betroffen sind, ist das eine Situation, die schnell auf die Seele schlagen kann. Oder bereits schon auf`s Gemüt geschlagen hat.

Schlechte Nachrichten stets präsent

Das Schlimme daran ist ja auch, dass man sich den schlechten Nachrichten kaum entziehen kann. Wer in einem der sozialen Netzwerke angemeldet ist, wird mit Vergewaltigung, Mord, Totschlag, Gewalt, Terror und Leid am laufenden Band konfrontiert. Nicht etwa am Ende der Welt – nein, vor der eigenen Haustür! Sprich: Im eigenen Land. Delikte, die früher Sondersendungen in Dauerschleife hervorgerufen haben, sind mittlerweile zu Randnotizen mutiert, bei denen die gesamte etablierte Medienlandschaft nicht im Traum daran denkt, sie zu hinterfragen und die Politiker medial damit so lange zu konfrontieren, bis sie reagieren müssen.

Apropos Politiker: Auch die scheren sich nicht um die aktuelle Sicherheitslage der deutschen Bürger und fluten das Land weiterhin mit unintegrierbaren – oftmals hochkriminellen – Personen.

Was also tun, um nicht zu verzweifeln? Fakt ist nämlich, dass Menschen, die auf Dauer (und seit 2015 sind eben auch schon ein paar Jahre vergangen…) negative Nachrichten konsumieren, das Risiko eingehen, ob der täglichen Meldungen depressiv und damit vielleicht auch ernsthaft krank zu werden.

Deshalb ist es mehr als geboten, sich der Sache mal anders zu nähern. Mal angenommen, man würde vom Arzt mit der Information konfrontiert, dass man nur noch zwei Jahre zu leben hätte. Was würde man tun? Richtig: Schön leben! Sich etwas gönnen und vielleicht auch Dinge machen, die man schon immer mal machen wollte. Vor allem aber würde man wahrscheinlich auch den eigenen Alltag schöner und lebenswerter gestalten.

Deshalb: Sehen Sie es doch mal auf diese Art! Es kann sein, dass es das Deutschland, so wie wir es bis 2015 kannten, nie wieder geben wird. Es kann weiterhin sein, dass all der Protest, die Initiativen, die Aktionen gegen den täglichen Irrsinn nichts, aber auch gar nichts bringen (zu hoffen ist es freilich nicht und deshalb auch weiterer Widerstand unbedingt geboten!).

Sich das Leben einfach so schön wie möglich machen

Warum sich also – ganz gleich, ob man widerstandsmäßig aktiv ist oder nicht – das Leben von jetzt an nicht so schön wie möglich machen? Eben! Damit das gelingen kann, haben wir einige Vorschläge zusammengetragen.

Bevor diese hier aufgelistet werden, noch ein Hinweis: Sich den Alltag jetzt in den Zwanzigern ein wenig schöner zu gestalten, heißt natürlich nicht, sämtliche Sicherheitsvorkehrungen außer Acht zu lassen! Dass Sie adäquate Maßnahmen treffen müssen, die im “sichersten Deutschland aller Zeiten” leider nun mal nötig sind, versteht sich sicher von selbst. Hierzu haben wir bereits verschiedene Beiträge veröffentlicht. Bei Interesse klicken Sie gern hierhier oder auch hier.

Jetzt aber zu den Tipps für ein entspannteres Leben in irre gewordenen Zeiten:

Den Alltag schöner gestalten

In luxuriöser Bettwäsche schlafen, sich endlich für alle Tage das schöne Frühstücksgeschirr zulegen, dass einem schon immer vorschwebte – wann, wenn nicht jetzt sollte man das tun? Eben! Also: Tun Sie`s. Legen Sie sich Dinge zu, mit denen Sie schon immer geliebäugelt haben. Auch wenn es das Boxspringbett ist, von dem Sie schon so lange träumen. Und: Lassen Sie sich beim Shoppen von ihrem Gefühl leiten. Gefällt Ihnen etwas auf Anhieb, das zwar etwas preisintensiv, aber dennoch im Rahmen Ihres Budgets ist – kaufen Sie es!

Es hat keinen Sinn, die Finger davon zu lassen oder sich – schlimmer noch – etwas preiswerteres zu kaufen, das einem nicht halb soviel zusagt. Am Ende ärgert man sich ja doch immer. Entweder weil man das Objekt der Begierde nicht gekauft hat und es dann weg war, als man es doch noch kaufen wollte oder weil man sich dann doch mit der preiswerteren Variante zufrieden gegeben hat und enttäuscht ist.

Für`s Mini-Budget: Luxusartikel sind gebraucht oftmals sehr günstig zu haben. Über ebay oder ebay-kleinanzeigen kommt man heutzutage mit einer  ausdauernden Suche häufig an teure Artikel, die zum Schleuderpreis angeboten oder auch verschenkt werden. Tipp: Auf solchen Plattformen auch unter “Hotelauflösungen” suchen – hier kommt man oft günstig an luxuriöse Betten, Lampen & Co. Mit gezielter Suche lässt sich online so manches Schnäppchen machen, man muss nur wissen, was man will!

Sich selbst mehr (oder überhaupt mal was) gönnen

Der Besuch bei der Kosmetikerin ist schon ewig her und ein Konzert oder eine gute Kabarett-Aufführung haben Sie auch schon lange nicht mehr besucht? Dann nichts wie ran! Suchen Sie online heraus, wann Ihre Lieblingsband wo auftritt und buchen Sie gleich für nächste Woche mal wieder einen Termin bei der Kosmetikerin oder gönnen sich eine Massage im nächsten Spa! Meist fühlt man sich danach wie neu geboren und negative Gedanken beißen sich nicht so schnell fest bzw. kann man diese besser loslassen.

Für`s Mini-Budget: Konzert- oder Kabarett-Karten werden online, auf Kleinanzeigen-Plattformen – oft auf den “letzten Drücker” – günstiger angeboten. Am besten kurze Zeit vor dem Konzert oder der gewünschten Aufführung mal bei ebay & Co. vorbeischauen. Leute, die Tickets gekauft haben und aus irgendeinem Grund den Termin nicht wahrnehmen können, bieten ihre Karten oftmals sehr billig über die einschlägigen Plattformen an. Dranbleiben lohnt sich!

Und wem Wellness zu teuer ist, der schnappt sich die (beste) Freundin und macht mir ihr mal an einem Samstag einen “Pflege-Nachmittag”. Masken, Fußbäder & Co. gibts günstig beim Drogerie-Discounter und ein Fläschchen Sekt ist bestimmt auch noch drin! Zudem muss man kein Profi sein, um sich gegenseitig eine Massage angedeihen zu lassen.

Sich öfter mit Gleichgesinnten treffen

In diesen Zeiten kommt dem Austausch mit Gleichgesinnten eine erhebliche Bedeutung zu. Nichts ist schöner, als in gemeinsamer Runde zusammen zu sitzen und sich auszutauschen. Über Privates, das Zeitgeschehen, Gott und die Welt. Dazu etwas Schönes essen und trinken und im Nu geht man wieder beschwingt in den Alltag – mit dem Wissen, liebe Menschen, die so ticken wie man selbst, um sich zu haben.

Beschränken Sie diese Treffen nicht nur auf Geburtstage oder andere feierliche Anlässe, sondern feiern Sie einfach die Feste so wie sie fallen. Und wenn Sie den Anlass selbst kreieren! Damit solche Runden kostenmäßig nicht explodieren, macht es Sinn sich außerhalb von Geburtstagen & Co. darauf zu verständigen, dass jeder etwas mitbringt. Der eine einen Salat, der andere die Würstchen, wieder ein anderer Knabberzeug und so weiter.

So bleibt die Geldbörse geschont und man hat einen schönen Abend.

Spaß macht es auch, solche Treffen mit einem Ausflug zu verbinden. Warum nicht etwas Picknick in den Rucksack stecken und als Gruppe wandern gehen? Zwischendurch kann man sich prima unterhalten und am Ende winkt eine gemütliche Rast. Originell ist es in der warmen Jahreszeit auch, sich – wie beispielsweise am Gröberner See – gemeinsam ein Floß zu mieten, auf dem man grillen und mit dem man einsame Badebuchten ansteuern kann. Ideal, um den deutschen Alltag mitsamt seinen Terror- und Mordmeldungen auszublenden!

Den Kindern versuchen eine Kindheit zu bieten, wie man sie selbst noch kennt

Bis zur Dämmerung durch die Straßen des eigenen Viertels toben, auf dem Spielplatz bleiben, bis die Abendbrotzeit naht, alleine über Feld und Wiesen radeln – all das ist Kindern heute nur noch eingeschränkt möglich. Fast täglich zeigen die traurigen Meldungen der importierten Gewalt, dass die freie Kindheit, wie viele sie noch aus eigenen Kindertagen kennen, vorbei ist. Hinzu kommen die Straftaten deutscher Krimineller, die wir ja auch noch zur Genüge haben.

Dennoch sollte man dem eigenen Nachwuchs eine so normale Kindheit bieten wie möglich.

Um das Risiko, Opfer eines Überfalls, Anschlags oder Messerangriffs zu werden, gering zu halten, sollte man die Orte, die man mit Kindern aufsucht, mit Bedacht auswählen.

Zu raten wäre folgendes:

  • Großstädte meiden,
  • Brennpunkt-Plätze meiden – Orte wie den Alexanderplatz in Berlin, die Eisenbahnstraße in Leipzig, Großstädte und Flughäfen in Nordrhein-Westfalen am besten gar nicht aufsuchen,
  • Ländliche Veranstaltungen besuchen,
  • In Naturgebiete gehen / Wälder aufsuchen,
  • Schöne Spielplatze auf dem Land ansteuern – zumeist sind diese auch nie überfüllt und oft sauberer als in der Stadt,
  • Kleine, unspektakuläre Veranstaltungen besuchen, bei denen das Risiko, dass sie Ziel eines Anschlags werden, gering ist (Zoos in Kleinstädten, regionale Events, usw.),
  • Hallenbäder lieber im Ländlichen aufsuchen oder in hochpreisigere Spa`s gehen.
  • Im Sommer kleine Freibäder in der Provinz besuchen oder an einen versteckte Badesee fahren – am besten mit anderen Eltern gemeinsam,
  • Vor dem Urlaub mit den Kindern recherchieren, ob die Wunschgegend schon recht bunt ist oder vielleicht (noch) nicht – in Orten, wie beispielsweise Zingst auf dem Darß ist man ausschließlich unter sich!
  • Im Winter auf kleinere, ländliche Weihnachtsmärkte gehen und die großen außer Acht lassen,
  • mit dem eigenen Auto fahren, auf öffentliche Verkehrsmittel verzichten.

Für`s Mini-Budget: Online im Veranstaltungs-Kalender recherchieren, welche Events für Kinder oder die ganze Familie kostenfrei sind – oftmals wird hier eine Menge abseits großer, aufseherregender Events geboten. Vor dem Urlaub erkundigen, welche Familienstelle Gelder für den Urlaub ausreicht. Finanziell schwache Ein- und Zwei-Elternfamilien bekommen beispielsweise durch den Landesfamilienverband Sachsen einen Urlaubszuschuss (Beantragung VOR Urlaubsbuchung!) , wenn Gelder dafür vom Ministerium freigegeben werden. Das ist fast jedes Jahr der Fall.

Einfach nachfragen! Hier hilft man Ihnen auch weiter, wenn Sie nicht in Sachsen wohnen und verweist Sie an entsprechende Stellen in Ihrem Bundesland, die gegebenenfalls einen Urlaubszuschuss ausreichen.

Wer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist: Am besten immer mit anderen Freunden oder Bekannten gemeinsam fahren. Tagsüber fahren. Sich wenn möglich Strecken aussuchen, die nicht von aggressiven “Männern” frequentiert werden. Legale Selbstverteidigungsmittel einstecken (welche das sind, lässt sich im Web rasch recherchieren und dann bestellen).

Medien-Konsum am besten reduzieren!

Last not but least: Versuchen Sie Ihren Social-Media-Konsum etwas zu reduzieren. Denn es gibt dort fast keine guten Nachrichten mehr. Zumindest dann nicht, wenn Sie nicht gerade in einer Filterblase agieren, in der nur Blumen- und Gartenliebhaber zugange sind. Aber Apropos: Sollte sich Ihre Filterblase tatsächlich ausschließlich um politische oder gesellschaftliche Dinge drehen, dann klicken Sie ruhig mal ein paar andere Seiten zum Liken an. Abseits von Merkel, Refugee-Kriminalität, WDR & Co. Und wenn es eben die Blumen- oder Gartengruppe ist – ganz egal, denn zumeist werden hier tolle Beiträge gepostet, die ablenken vom deutschen Horror in diesen Zeiten.

Das gilt auch für die Offline-Welt: Blättern Sie ruhig mal eher in der LANDIDEE, als im örtlichen Käseblatt, das Sie ja doch nur auf die Palme bringt! Und wenn wir alle schon die Beitragsgebühr für das feiste Relotius-Heer zahlen müssen, dann scheuen Sie sich nicht, im Fernsehen ruhig mal wieder einen sinnfreien, dahinplätschernden Film einzuschalten. Ganz gleich, ob eine Schmonzette mit Hugh Grant oder die sonntägliche Liebesschnulze.

Auch das bringt einen auf andere Gedanken. Wichtig ist es nur, rechtzeitig den AUS-Knopf zu betätigen, bevor Marietta Slomka, Claus Kleber, Georg Restle oder Dunja Hayali auf der Mattscheibe erscheinen!

Aber das wissen Sie ja auch selbst…Insofern: Einen guten Start in die Zwanziger und bleiben Sie entspannt! Auch wenn der Irrsinn um Sie herum tobt. Ihre Seele und Ihre Gesundheit werden es Ihnen danken!

Bildnachweis: picture alliance/akg-images
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